Xis Reise fördert Konsens zum Aufbau einer besseren Welt

0
0

Das Logo des diesjährigen Group of 20 (G20)-Gipfels ist ein sechsfarbiger Doppelknoten. Im vergangenen Jahr in Hangzhou, China, war es eine Bogenbrücke. Die unterschiedlichen Entwürfe vermitteln offensichtlich dieselbe Botschaft: Verbundenheit.

Der chinesische Präsident Xi Jinping und andere Führungskräfte, die am 12. Gipfeltreffen der Gruppe der 20 größten Volkswirtschaften teilnehmen, posieren für ein Gruppenfoto in Hamburg. Bild vom 7. Juli 2017 (Quelle: cri)

Der Hamburger Gipfel fand zu einer Zeit statt, in der sich die Weltwirtschaft im besten Zustand seit der Finanzkrise 2008 befindet. Dennoch warnen Fachleute, die Grundlagen für künftiges Wachstum blieben schwach.

Die gewalttätigen Proteste, die die Straßen der deutschen Hafenstadt erschüttert haben, haben auch gezeigt, dass trotz des weltweit noch nie dagewesenen Reichtums, den die Globalisierung mit sich gebracht hat, jetzt ein umfassenderes Weltwirtschaftswachstum eine höhere Priorität hat.

Während der vergangenen Woche hat der chinesische Präsident Xi Jinping bei seinen Staatsbesuchen in Moskau und Berlin sowie in Hamburg beim G20-Treffen Chinas Bereitschaft unterstrichen, sich der restlichen Welt anzuschließen, um eine bessere Welt für alle zu bauen.

Aufbau stärkerer Partnerschaften

In Moskau hat Xi Chinas jetzige Beziehung zu Russland als „die beste in unserer ganzen Geschichte“ beschrieben. Er vereinbarte mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin auch, die umfassende strategische Partnerschaft der Abstimmung zwischen den beiden Ländern weiter zu vertiefen.

Die beiden Präsidenten entschieden, die von China vorgeschlagene Seidenstraßeninitiative mit der Eurasischen Wirtschaftsunion weiter abzustimmen und bilaterale Beziehungen als Ballast für weltweiten Frieden und Stabilität aufzubauen.

Während seines Besuches in Deutschland sagte Xi gegenüber der deutschen Kanzlerin Angela Merkel, die Entwicklung der chinesisch-deutschen Beziehungen im Laufe der Jahrzehnte seien eine „Erfolgsstory“, die beiden Völkern wahre Vorzüge gebracht habe.

Xi und Merkel einigten sich darauf, die bilaterale Zusammenarbeit im Rahmen der Seidenstraßeninitiative zu verstärken und eine stetige Entwicklung der umfassenden strategischen Partnerschaft sicherzustellen, die beide Seiten 2014 geschmiedet hatten, als Xi das europäische Land erstmals als Chinas Präsident besucht hat.

Um stabileren zwischenmenschlichen Austausch zwischen Chinesen und Deutschen zu fördern, haben die beiden Staatsführer auch einen neu eingerichteten Pandagarten im Zoo Berlin eingeweiht und ein Fußballspiel zwischen den chinesischen und deutschen Jugendteams besucht.

Förderung eines breiteren Konsenses

Trotz des engen Zeitplans hat Xi am Rande des G20-Gipfels die Führer sechs anderer Staaten getroffen.

Er nutzte seine Zeit, um Chinas Position bezüglich Schlüssel- und sensitiven Themen von allgemeinem Interesse darzulegen, Zusammenarbeit zu fördern und einen breiteren Konsens für wichtige regionale und weltweite Angelegenheiten aufzubauen.

Während seines Treffens mit US-Präsident Donald Trump am Samstag sagte Xi, stärkere bilaterale Beziehungen seien gut für die Stabilität in einer komplexen Welt.

Er fügte hinzu, beide Seiten sollten einander respektieren und eine gesunde Entwicklung dessen sicherstellen, was viele als die wichtigsten bilateralen Beziehungen der Welt beschreiben.

Seit Trumps Amtseinführung in diesem Januar haben die Führer der beiden weltweit größten Volkswirtschaften einen regen Austausch miteinander unterhalten. Im April haben sie gute Resultate während ihres Treffens im Mar-a-Lago-Ferienort im US-Bundesstaat Florida erzielt.

In Hamburg haben die beiden Staatsführer über Handel und militärische Zusammenarbeit gesprochen. Laut Xi wird sich Chinas Marine im nächsten Jahr den US-geführten Militärübungen im Pazifischen Raum anschließen.

Sie tauschten weiter ihre Ansichten über weltweite Krisen, wie das Nuklearproblem der koreanischen Halbinsel, aus und vereinbarten, sich auch künftig über das Thema abzusprechen und abzustimmen.

Der chinesische Staatsführer erklärte auch noch einmal Chinas Widerstand gegen die US-Stationierung des Terminal High Altitude Area Defense (THAAD) Systems in Südkorea.

Keine Kommentare

Kommentieren Sie den Artikel