Mengzhilan – Ein blauer Traum über Hamburgs abendlicher Speicherstadt

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Der in der Freien und Hansestadt Hamburg stattfindende G20-Gipfel bildete den zeitlichen, das prachtvolle Internationale Maritime Museum in der Speicherstadt den örtlichen als Tages-Ausklang des 8.7. mit einem Deutsch-Chinesischen Industrie- und Handelsgipfel unter dem Motto „Ein Abend mit Mengzhilan“.

„Mengzhilan“ beschreibt einen von einem tiefen blauen Farbenspektrum geprägten Traum und ist zugleich der Name einer von der Yang He Gruppe in Jiangsu hergestellten Spirituose, stilgerecht vertrieben in einer tief blauen Flasche. Zu einem Abend mit dem vorgenannten Motto hatte die renommierte Guang Hua Medien Gruppe eingeladen, unter der Mitwirkung der Chinesischen Handelskammer in Deutschland, des Bundesverbandes für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) und der China International Investment Promotion Agency (CIIPA), unterstützt durch die Wirtschafts- und Handelsabteilung der chinesischen Botschaft in Berlin und natürlich auch primär durch den Namensgeber, die Yang He Gruppe. Veranstaltungsort war die geschichtsträchtige Speicherstadt, und zwar das Internationale Maritime Museum im denkmalgeschützten Kaispeicher B. Auf neun Ausstellungsdecks werden hier 3000 Jahre Schifffahrtsgeschichte mit wertvollen Exponaten, Schiffsmodellen und Gemälden gezeigt, und gerade auch die Bedeutung der großen Expeditionen des Generals ZHENG He im 14. Jahrhundert hervorgehoben. Der besondere Charme des Ortes mit Hafennähe und Möwenruf blieb nicht ohne Eindruck auf die zahlreichen Gäste im obersten Stockwerk des Museums, das weite Blicke über Stadt und Hafen erlaubt. Den Kontext zum G20-Gipfel stellte Gesandter Botschaftsrat WANG Weidong, Leiter der Wirtschaftsabteilung der Botschaft in Berlin, her , der an Staats- und Gipfelbesuch von Präsident XI Jinping erinnerte und eben auch an die Panda-Leihgabe an den Berliner ZOO, der selbst chinakritische Medien In Deutschland zu positiven Berichten veranlasst habe. Der G20-Gipfel habe trotz schwieriger Rahmenbedingungen zu manchen erfreulichen Berichten geführt. Und in Sachen Globalisierung biete die „One Belt, One Road Initiative“ beachtenswerte Chancen für Deutschland wie auch für andere Staaten. Vom BWA bezeichnete Heinrich Gerd-Witte die bilateralen Beziehungen als ausgesprochen vertrauensvoll. Er lobte namentlich das Streben Chinas nach Bildung und Wissen. Handelskammer-Vorsitzender Phillip RAO dankte den zahlreichen Gästen für ihr Kommen, „trotz der widrigen Umstände“ (Unruhe in der Stadt, Polizeiabsperrungen). Seitens der CIIPA wies MDgt.a.D. Dr. Michael Borchmann auf den besonderen Geist des Ortes Hamburg hin: Geburtsort des früheren Bundeskanzlers, Weltpolitikers und Chinaverstehers Helmut Schmidt, als „Han Bao“ gewissermaßen die Burg der Chinesen in Deutschland und aufgrund ihrer großen Handels- und Seefahrtstradition letztlich die zur Stadt gewordene Globalisierung. Zum Finale des offiziellen Teils übergab Moderator YAN Jun, der elegant und mit einem die Gäste doch sehr erfreuenden feinsinnigen Humor durch die Veranstaltung führte, das Wort an ZHENG Bujun, den stv. Chef der Yang He Gruppe. Dieser dankte den Anwesenden für ihr Kommen mit den Worten: Wenn man sich gut verstehe, sei kein Berg zu hoch und kein See zu breit. Er beschrieb das Wachstum seiner Unternehmensgruppe. Man präsentiere sich bei wichtigen Ereignissen weltweit. Spirituosen, auf Englisch „Spirit“ – also Geist, ermöglichten manches. Vize-CEO Zheng ermunterte die Gäste zum Anstoßen mit Mengzhilan. Mengzhilan unterscheide sich von allem, was man bisher von chinesischen Spirituosen wisse. (bo)

Das Foto zeigt beim Anstoßen mit Mengzhilan v.l.n.r. H.Gerd-Witte, CHKD-Vors. Rao, GesBR Wang, Dr. Borchmann und Yang He VizeCEO Zheng. (Quelle: bo)

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