Empfehlungen des Konfuzius-Instituts Berlin:

0
2368

Autumn Gem. The True Story of China’s First Feminist

(USA 2009 / 60 min / Regie: Rae Chang, Adam Tow)

Ein Porträt der Revolutionärin Qiu Jin (1875-1907), die radikal für Frauenrechte eintrat und einen bewaffneten Aufstand gegen die Qing-Regierung versuchte. Sie gilt heute als erste Märtyrerin der Revolution von 1911 und wird als Nationalheldin gefeiert.

 

Wandlungen – Richard Wilhelm und das I Ging

(Schweiz/Deutschland/China 2011 / 87 min / Regie: Bettina Wilhelm)

Richard Wilhelm (1873-1930) gilt als einer der bedeutendsten deutschen Sinologen und ist vor allem für seine Übersetzungen der Klassiker der chinesischen Philosophie bekannt. Die Regisseurin und Enkelin des Sinologen, Übersetzers und Kulturmittlers, Bettina Wilhelm, setzt ihrem Großvater mit diesem Film ein Denkmal.

Das Schwert der gelben Tigerin – Come Drink with Me (大醉侠)

(Hongkong 1966 / 91 min / Regie: King Hu)

Hus erster Wuxia-Film erneuerte das lahmende Genre durch tänzerische Kampfszenen und einen am japanischen Samuraifilm orientierten Spannungsaufbau. „Das Schwert der gelben Tigerin“ wurde ein großer Erfolg bei Kritik und Publikum und gilt heute als Klassiker. Cheng Pei-pei, eine der bedeutendsten Schwertkampfdarstellerinnen aller Zeiten, wurde durch diesen Film entdeckt.

Die Herberge zum Drachentor – Dragon Gate Inn (龙门客栈)

(Taiwan 1967 / 111 min / Regie: King Hu)

Dank seines kammerspielartigen, spannungsgeladenen Settings sowie des bahnbrechenden Einsatzes von Wireworks wurde dieser Film bei den Hong Kong Film Awards 2005 unter die zehn besten chinesischsprachigen Filme aller Zeiten gewählt.

Ein Hauch von Zen – A Touch of Zen (侠女)

(Taiwan 1971 / 187 min / Regie: King Hu)

Hus hochphilosophisches Meisterwerk gewann den Technikpreis in Cannes und enthält den legendären Kampf im Bambuswald, der sowohl für „Tiger and Dragon“ als auch für „House of Flying Daggers“ Pate stand.

Princess Iron Fan (铁扇公主)

(China 1941 / 73 min / Regie: Wan Guchan, Wan Laiming)

Der erste Trickfilm der chinesischen Filmgeschichte aus der Feder der stilbildenden Wan-Brüder greift eine Episode aus dem klassischen chinesischen Roman „Die Reise nach Westen“ auf: Der Affenkönig Sun Wukong entwindet der titelgebenden Göttin mit List ihren magischen Fächer, mit dessen Hilfe der Mönch Xuanzang und seine Begleiter eine gefährliche Bergkette überwinden können.

Der König der Affen – Uproar in Heaven (大闹天宫)

(VR China 1961/64 / 87 min / Regie: Wan Laiming)

Die atemberaubende Farbenpracht und zukunftsweisende Animation machen diesen Film zum wohl berühmtesten Trickfilm Chinas. Er erzählt die Geschichte des Affenkönigs Sun Wukong und seiner Rebellion gegen den Jadekaiser, die ebenfalls der „Reise nach Westen“ entstammt. 1965 im Kino gezeigt, gilt er als einer der letzten großen Filme vor dem Ausbruch der Kulturrevolution.

A Jewish Girl in Shanghai (犹太女孩在上海)

(VR China 2010 / 80 min / Regie: Wang Genfa, Zhang Zhenhui)

Der erste chinesische Film, der sich mit dem Holocaust und den jüdischen Flüchtlingen in Shanghai auseinandersetzt, wurde sowohl in China als auch international positiv aufgenommen und für Preise in China und Israel nominiert.

___________________________________

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here