»SHANGHAI STRASSENKÜCHEN – Menschen, ihre Geschichten und Rezepte« gewinnt in Paris als bestes Kochbuch

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01.03.2013 dca

Ein eindrückliches AT-Kochbuch macht in Paris bei den World Cookbook Awards den ersten Platz.

Das Autorenteam Julia Dautel und Nicole Keller zeichnen in ihrem Werk ein lebendiges Bild der Menschen Shanghais und erzählen ihre kulinarischen Geschichten

Jährlich werden Ende Februar in Paris, einige Schritte vom Louvre entfernt, die besten Kochbücher der Welt ausgezeichnet. Die Bücher nehmen zuerst an dem Wettbewerb der eigenen Sprache teil, danach qualifizieren sich die Gewinner für den internationalen Teil, Best in the World. Seit 1997 wird der Award regelmäßig durchgeführt.

Vor einigen Tagen haben Julia Dautel und Nicole Keller den ersten Platz in der Kategorie »Bestes Streetfood-Buch« erhalten. Dass sich »SHANGHAI STRASSENKÜCHEN – Menschen, ihre Geschichten und Rezepte« gegen die Konkurrenz durchgesetzt hat, hängt damit zusammen, das Dautel und Keller einen lebendigen, authentischen Blick auf ein Shanghai abseits der vielbeschworenen Gigantomanie werfen. Denn hier in den Straßen und Hinterhöfen der ostchinesischen Metropole Shanghai brodelt das pralle Leben. Hier finden sich zahllose Essensstände und einfache Garküchen, die für eine frische, schnelle und kostengünstige Verpflegung auf die Hand sorgen. Sie werden betrieben von Menschen, die aus allen Teilen Chinas kommen. Sie bringen ihre Träume, ihre Hoffnungen und ihre Rezepte mit und tragen damit die kulinarische Vielfalt Chinas in die Metropole.

Julia Dautel studierte Sinologie und Germanistik in Marburg, Shanghai und Berlin. Nicole Keller (im Bild) studierte Kommunikationsdesign in Augsburg und Paris. Nach einem Arbeitsaufenthalt in San Francisco zog sie nach Hamburg, wo sie als selbständige Grafik-Designerin und Fotografin arbeitet. Ihre Arbeit zeichnet sich durch einen besonderen Blick für Details, Menschen und deren Alltag aus, gerne auch mit einem Augenzwinkern.

2 KOMMENTARE

  1. Kurze Frage: Zwar ist das Buch ein träumerisch-sinnliches Erlebnis. Aber: Hat sich jemand die Mühe gemacht, die komplizierteren Rezepte nachzukochen?

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