Chinas erstes Tourismus-Gesetz in Kraft

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02.10.2013 Peking

Chinas erstes Tourismus-Gesetz wird am 1. Oktober in Kraft treten. Es hat zum Ziel, Rechte und Interessen der Touristen weitgehend zu schützen. Doch mit dem neuen Gesetz im Anmarsch haben viele Reisebüros ihre Preise für Ausflüge und Reisen schon kräftig angehoben. Behörden sagen, dass diese Preiserhöhung eine Rückkehr zu vernünftigen Preisen bedeuten würde.

Menschen, die sich für geführte Reisen interessieren, haben sicherlich festgestellt, dass es große Preisunterschiede für Reisen vor und nach dem 1. Oktober gibt. Die Nachfrage nach internationalen Touren ist um 50% gestiegen, während die Preise für Inlandstouren um 20 bis 30 Prozent gestiegen sind. Hat der jüngste Preisanstieg etwas mit dem neuen Tourismusgesetz zu tun? Li Lei, Vize-Chef der Justizabteilung bei der chinesischen Nationalen Tourismusverwaltung CNTA, erklärt es uns:

Manche Reisebüros locken Touristen mit Preisen an, die viel niedrigerer ausgegeben sind, als die tatsächlichen Kosten. Während der Reisen werden Touristen oft aber veranlasst, in von Reisebüros festgelegten Läden einzukaufen, um die niedrigen Tourgebühren zu kompensieren. Diese Strategie, die auf Profit und Umsatz ausgerichtet ist kompensiert die Kosten, die allgemein als „Gebührenfreie Reisen“ bekannt geworden sind. Diese unredliche Strategie verstößt gegen die Gesetze der Marktwirtschaft und wird sich negativ auf Touristen und die Tourismusbranche auswirken.“

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