Die Verbotene Stadt – Der größte Palast der Welt

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04.02.2014, Frankfurt am Main

Der größte Palast der Welt in Peking, die Verbotene Stadt, ist mit 14 Millionen Besuchern täglich die, neben der Großen Mauer, bedeutendste touristische Attraktion Chinas.

Der Kaiserpalast, ein Meisterwerk chinesischer Architektur, wurde streng an der Nord-Süd Achse ausgerichtet und nach dem Konzept der Harmonie entworfen. Die kaiserlichen Zahlen Neun und Fünf sind stets auffindbar. Markant sind die gelben Dachziegel und in den aufwändigen Dekorationen tauchen immer wieder Drachen und Löwen auf. Die Palastanlage aus insgesamt 890 Gebäuden beinhaltet wiederum 9.999 und einen halben Raum. Chinesischer Mythologie zufolge darf nur der Himmel einen Palast mit 10.000 Räumen haben.

Grund für den Bau war die Verlegung der Hauptstadt des Großreichs von Nanjing nach Beijing. Die Palastanlage wurde in den Jahren 1406 bis 1420 unter Yongle, dem dritten Kaiser der Ming Dynastie, errichtet. Bis zu einer Millionen Arbeiter und 100.000 Kunsthandwerker sollen an dem Bau beteiligt gewesen sein. Auch dies sind rekordverdächtige Zahlen, die zudem die relativ kurze Bauzeit erklären. Wobei alleine die Bereitstellung des Baumaterials zehn Jahre veranschlagt haben soll.

Vom Kohlehügel, der sich im Jing Shan Park, direkt an dessen Nordtor, befindet hat man den besten Blick auf die Verbotene Stadt. Seit Januar 2014 ist der Kaiserpalast wegen Renovierungsarbeiten Montags geschlossen. Der Eintrittspreis beträgt ab 40 Yuan. Weitere Informationen. (obv)

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