Nach Kritik an „Smog“-Theorie: Militärexperte verteidigt seine Aussagen über die „Vorteile“ der Luftverschmutzung

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26.02.2014 Peking

Der renommierte chinesische Militärtheoretiker Zhang Zhaozhong hatte sich in einem TV-Interview über mögliche Vorteile des Smogs geäußert, und war daraufhin heftig kritisiert worden.

Zhang hatte in dem Interview erklärt, der Smog könnte eine hervorragende Verteidigung für Laserwaffen darstellen, weil die Metallpartikel in Smog effektiv Laser blockieren würden.

„Smog mit diesen hohen Messwerten ist für Laser praktisch undurchdringlich“, sagte er. Bei klarem Wetter hätten Laser-Waffen eine Reichweite von 10 Kilometer, der Smog könne dies aber auf bis auf weniger als einen Kilometer reduzieren, erklärte er weiter.

Seine Aussagen waren daraufhin von Internet-Usern heftig kritisiert worden. Einige warfen ihm eine „Verherrlichung des Smogs“ vor, andere bezeichneten seine Theorien als „naiv“ und „haltlos“.

Zhang sagte der Beijing Youth Daily, dass seine Bemerkung „keine sachliche Fehler“ enthalte, sondern gezielt aus dem Zusammenhang gerissen worden sei. Er verteidigte seine Position mit der Verwendung seiner einfachsten Erklärung: „Smog reduziert Sichtbarkeit“, um seinen Punkt zu veranschaulichen. Er rief die Leser außerdem dazu auf, das gesamte Interview zu betrachten, bevor man ein Urteil fälle.

Das Interview sei zudem vorher aufgezeichnet und nur durch Zufall an einem der bislang schlimmsten Smog-Tage ausgestrahlt worden. Zhang sagte, er sei generell offen für neue Perspektiven und Anstöße.

Zu dem seit Tagen anhaltenden Smog im Norden Chinas wollte sich Zhang nicht äußern. (china.org.cn)

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