Mehr als eine Milliarde Chinesen sind Zigarettenrauch ausgesetzt

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23.12. Peking – Fast 1,1 Milliarden Chinesen rauchen entweder selbst oder sind passiv dem Rauch von Zigaretten ausgesetzt. Laut Jiang Yuan, Direktorin der Tabakkontrollbehörde des Chinesischen Zentrums für Krankheitskontrolle und Vorbeugung, gibt es in China etwa 356 Millionen Personen über 15 Jahren die rauchen, während 738 Millionen Passivraucher sind.

Rauchbedingte Krebsarten und Erkrankungen des Herz-/Kreislaufsystems und der Atemwege stellten eine wirtschaftliche Belastung von mehr als 223,7 Milliarden Yuan (28 Milliarden Euro) für Personen im Alter von 35 Jahre und darüber dar, so Jiang Yuan. China müsse umfassende, langfristige und wirksame Maßnahmen zur Kontrolle des Tabakkonsums ergreifen, forderte die Beamtin und Gesundheitsexpertin am Samstag.

Die chinesische Regierung denkt bereits seit längerem über ein Verbot jeglicher Art von Tabakwerbung, Sponsoring und Förderung von Tabakprodukten nach, wie aus dem Entwurf einer Vorschrift hervorgeht, die im November von der Gesetzgebungsbehörde veröffentlicht wurde. Der Entwurf verbietet jegliches Rauchen in geschlossenen öffentlichen Räumen und auf den Geländen von Kindergärten, Schulen, Universitäten, Frauen- und Kinderkliniken sowie Fitnesseinrichtungen.

Ebenfalls im November hat die Gesetzgebung der Stadtverwaltung Beijing ein Anti-Raucher-Gesetz erlassen, um das Rauchen in geschlossenen öffentlichen Räumen, Arbeitsplätzen und Fahrzeugen des öffentlichen Verkehrs zu verbieten. Es soll am 1. Juni 2015 in Kraft treten. (cri)

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