Panda stellt Konfuzius in den Schatten

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08.06.2015 Peking –  In seiner 5000-jährigen Geschichte hat China zahlreiche Erfindungen wie den Kompass oder große Denker wie Konfuzius hervorgebracht. Das bekannteste kulturelle Symbol des Landes ist jedoch der Panda – zumindest im Ausland.

Wenn Ausländer an die chinesische Kultur denken, dann kommt ihnen als erstes der Große Panda in den Sinn. Danach folgen Grüntee und das Prinzip des Yin und Yang. Zu diesem Schluss kommt die jüngste Umfrage des Beijing Institute of Culture Innovation and Communication (BICIC), die am Samstag veröffentlicht wurde.

Das im chinesischen Alltag so wichtige Konzept des Gesichtgebens und -verlierens, der Respekt der Kinder gegenüber ihren Eltern oder auch die weltbekannten Malereien in den Mogao-Grotten in Dunhuang wurden hingegen nur von wenigen als typische Symbole der chinesischen Kultur genannt.

„Es ist interessant festzustellen, dass Ausländer ein ganz anderes Verständnis von der chinesischen Kultur haben als wir“, sagt Professorin Yu Dan, die Direktorin des BICIC, über das Umfrageresultat. „Die Höhlenmalereien von Dunhuang sind ein wunderbares Beispiel für traditionelle Kunst, auf die wir zu Recht stolz sein dürfen. Die Ausländer aber wissen nur wenig über sie. Dasselbe gilt für die Theorie der Harmonie zwischen Mensch und Natur, die zu den Grundlagen der chinesischen Philosophie gehört.“

Auch wenn Yu das Ergebnis nicht überbewerten will, hält sie es für eine nützliche intellektuelle Orientierungshilfe im Umgang mit dem Ausland.

Für die Umfrage wurden etwas mehr als 2400 Personen in den USA, Großbritannien, Frankreich, Australien, Japan und Südkorea befragt. Unter anderem mussten die Umfrageteilnehmer ihr Wissen über die chinesische Kultur auf einer Skala von eins bis fünf angeben: 13,3 Prozent sind der Meinung, nur sehr wenig über die chinesische Kultur zu wissen. 60,9 Prozent halten ihr Wissen für ganz ordentlich, 15,3 Prozent für gut, 4,5 Prozent für sehr gut, und sechs Prozent für exzellent.

Bei den Symbolen der chinesischen Kultur konnten die Umfrageteilnehmer aus 18 vorgegebenen Symbolen wählen. Die Antworten fielen je nach Nationalität ganz unterschiedlich aus. „Die verschiedenen Nationalitäten eignen sich ihr Wissen über China auf ganz unterschiedliche Weise an. Auch ihre Motivation ist ganz anders“, erklärt BICIC-Direktorin Yu Dan. „Südkorea ist unser Nachbar und hat daher eine ähnliche Kultur wie China. Im südkoreanischen Alltag gibt es das Konzept des Gesichtgebens und -verlierens ebenfalls. Die Menschen in den USA hingegen kennen die legendäre Kriegerin Hua Mulan und Grüntee wegen den Hollywood-Filmen.“


 In seiner 5000-jährigen Geschichte hat China zahlreiche Erfindungen wie den Kompass oder große Denker wie Konfuzius hervorgebracht. Das bekannteste kulturelle Symbol des Landes ist jedoch der Panda – zumindest im Ausland.

Wenn Ausländer an die chinesische Kultur denken, dann kommt ihnen als erstes der Große Panda in den Sinn. Danach folgen Grüntee und das Prinzip des Yin und Yang. Zu diesem Schluss kommt die jüngste Umfrage des Beijing Institute of Culture Innovation and Communication (BICIC), die am Samstag veröffentlicht wurde.

Das im chinesischen Alltag so wichtige Konzept des Gesichtgebens und -verlierens, der Respekt der Kinder gegenüber ihren Eltern oder auch die weltbekannten Malereien in den Mogao-Grotten in Dunhuang wurden hingegen nur von wenigen als typische Symbole der chinesischen Kultur genannt.

„Es ist interessant festzustellen, dass Ausländer ein ganz anderes Verständnis von der chinesischen Kultur haben als wir“, sagt Professorin Yu Dan, die Direktorin des BICIC, über das Umfrageresultat. „Die Höhlenmalereien von Dunhuang sind ein wunderbares Beispiel für traditionelle Kunst, auf die wir zu Recht stolz sein dürfen. Die Ausländer aber wissen nur wenig über sie. Dasselbe gilt für die Theorie der Harmonie zwischen Mensch und Natur, die zu den Grundlagen der chinesischen Philosophie gehört.“

Auch wenn Yu das Ergebnis nicht überbewerten will, hält sie es für eine nützliche intellektuelle Orientierungshilfe im Umgang mit dem Ausland.

Für die Umfrage wurden etwas mehr als 2400 Personen in den USA, Großbritannien, Frankreich, Australien, Japan und Südkorea befragt. Unter anderem mussten die Umfrageteilnehmer ihr Wissen über die chinesische Kultur auf einer Skala von eins bis fünf angeben: 13,3 Prozent sind der Meinung, nur sehr wenig über die chinesische Kultur zu wissen. 60,9 Prozent halten ihr Wissen für ganz ordentlich, 15,3 Prozent für gut, 4,5 Prozent für sehr gut, und sechs Prozent für exzellent.

Bei den Symbolen der chinesischen Kultur konnten die Umfrageteilnehmer aus 18 vorgegebenen Symbolen wählen. Die Antworten fielen je nach Nationalität ganz unterschiedlich aus. „Die verschiedenen Nationalitäten eignen sich ihr Wissen über China auf ganz unterschiedliche Weise an. Auch ihre Motivation ist ganz anders“, erklärt BICIC-Direktorin Yu Dan. „Südkorea ist unser Nachbar und hat daher eine ähnliche Kultur wie China. Im südkoreanischen Alltag gibt es das Konzept des Gesichtgebens und -verlierens ebenfalls. Die Menschen in den USA hingegen kennen die legendäre Kriegerin Hua Mulan und Grüntee wegen den Hollywood-Filmen.“


 In seiner 5000-jährigen Geschichte hat China zahlreiche Erfindungen wie den Kompass oder große Denker wie Konfuzius hervorgebracht. Das bekannteste kulturelle Symbol des Landes ist jedoch der Panda – zumindest im Ausland.

Wenn Ausländer an die chinesische Kultur denken, dann kommt ihnen als erstes der Große Panda in den Sinn. Danach folgen Grüntee und das Prinzip des Yin und Yang. Zu diesem Schluss kommt die jüngste Umfrage des Beijing Institute of Culture Innovation and Communication (BICIC), die am Samstag veröffentlicht wurde.

Das im chinesischen Alltag so wichtige Konzept des Gesichtgebens und -verlierens, der Respekt der Kinder gegenüber ihren Eltern oder auch die weltbekannten Malereien in den Mogao-Grotten in Dunhuang wurden hingegen nur von wenigen als typische Symbole der chinesischen Kultur genannt.

„Es ist interessant festzustellen, dass Ausländer ein ganz anderes Verständnis von der chinesischen Kultur haben als wir“, sagt Professorin Yu Dan, die Direktorin des BICIC, über das Umfrageresultat. „Die Höhlenmalereien von Dunhuang sind ein wunderbares Beispiel für traditionelle Kunst, auf die wir zu Recht stolz sein dürfen. Die Ausländer aber wissen nur wenig über sie. Dasselbe gilt für die Theorie der Harmonie zwischen Mensch und Natur, die zu den Grundlagen der chinesischen Philosophie gehört.“

Auch wenn Yu das Ergebnis nicht überbewerten will, hält sie es für eine nützliche intellektuelle Orientierungshilfe im Umgang mit dem Ausland.

Für die Umfrage wurden etwas mehr als 2400 Personen in den USA, Großbritannien, Frankreich, Australien, Japan und Südkorea befragt. Unter anderem mussten die Umfrageteilnehmer ihr Wissen über die chinesische Kultur auf einer Skala von eins bis fünf angeben: 13,3 Prozent sind der Meinung, nur sehr wenig über die chinesische Kultur zu wissen. 60,9 Prozent halten ihr Wissen für ganz ordentlich, 15,3 Prozent für gut, 4,5 Prozent für sehr gut, und sechs Prozent  Interessanterweise wird die chinesische Kultur der Umfrage zufolge in Südkorea weitaus positiver wahrgenommen als in Japan – obwohl beide Länder Chinas Nachbarn sind. Yu führt diese unterschiedliche Wahrnehmung auf die bilateralen Beziehungen zwischen Beijing und Seoul beziehungweise Tokio zurück. Insgesamt aber seien die Ausländer daran interessiert, mehr über die chinesische Kultur zu erfahren.

Nachfolgend die Rangliste der bekanntesten Symbole chinesischer Kultur im Ausland:

1. Der Große Panda
2. Grüntee
3. Yin und Yang
4. Konfuzius
5. Der Jangtse-Fluss
6. Kung-Fu
7. Die Tuschmalerei
8. Hua Mulan (legendäre Heldin aus dem 5. Jahrhundert nach Christus)
9. Die Peking-Oper
10. Das Frühlingsfest
11. Shangri-La
12. „Die Kunst des Krieges“ von Sun Zi
13. Klassische chinesische Kleidung (Tangzhuang)
14. Li Bai (Dichter aus dem 8. Jahrhundert)
15. Respekt gegenüber den Eltern
16. Die Höhlenmalereien von Dunhuang
17. Das Konzept des Gesichtgebens und -verlierens (Mianzi)
18. Die Harmonie zwischen Mensch und Natur

Bei den Symbolen der chinesischen Kultur konnten die Umfrageteilnehmer aus 18 vorgegebenen Symbolen wählen. Die Antworten fielen je nach Nationalität ganz unterschiedlich aus. „Die verschiedenen Nationalitäten eignen sich ihr Wissen über China auf ganz unterschiedliche Weise an. Auch ihre Motivation ist ganz anders“, erklärt BICIC-Direktorin Yu Dan. „Südkorea ist unser Nachbar und hat daher eine ähnliche Kultur wie China. Im südkoreanischen Alltag gibt es das Konzept des Gesichtgebens und -verlierens ebenfalls. Die Menschen in den USA hingegen kennen die legendäre Kriegerin Hua Mulan und Grüntee wegen den Hollywood-Filmen.“ (german.people.cn)

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