Gesellschaftliche und soziale Verantwortung von Deutsch-Chinesen in Hamburg

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 Foto von links: Dennis Kwong, Lars Pochnicht, Yu Lin, Fritz Li
Foto von links: Dennis Kwong, Lars Pochnicht, Yu Lin, Fritz Li

02.09.2015 – Hamburg Verantwortliche des Bundesverein Junger Deutsch-Chinesen e.V. (BJDC) besuchen das Hamburger Rathaus und nehmen an einer Plenarsitzung der Hamburger Bürgerschaft teil.

Rathausbesuch: In Hamburg Verantwortliche des Bundesverein Junger Deutsch-Chinesen e.V. (BJDC) an einer Führung des Hamburger Rathauses sowie an einer Plenarsitzung der Hamburger Bürgerschaft teil. Dieses Ereignis zeigt auf, dass ein besonderes gesellschaftliche Interesse von Deutsch-Chinesen in und an der Hansestadt, quasi als Folge der hervorragenden und ausgezeichneten Integration von Hamburgerinnen und Hamburger mit chinesischem Hintergrund besteht. Schaut man sich die Beziehung bei der Städte (Partnerstädte Hamburg mit beispielsweise Shanghai an), so verbindet diese beiden Metropolen nicht nur eine wirtschaftliche Funktion durch ihre Eigenschaft als internationale Seehäfen. Vielmehr sind die Deutsch-Chinesen in Hamburg nunmehr endgültig auch in der Tiefe der deutschen Gesellschaft angekommen sind.

Geschichte der Chinesen in Hamburg:
Die Geschichte der Chinesen in Hamburg mit mehr als 10.000 Chinesen reicht bis ins das Jahr 1870 zurück, wo sich damals zu aller erst ehemalige chinesische Seeleute in Hamburg-Altona niedergelassen haben. Während der Zeit der Nationalsozialisten wurde diese kurze Epoche infolge des 2. Weltkrieges unterbrochen. Mit der wirtschaftlichen Öffnung der Volksrepublik China, seit 1979, siedelten sich vorerst Staatsunternehmen, vorerst in der Hansestadt Hamburg an. Seit dieser Zeit haben sich die Chinesen in verschiedenen Vereinen zusammengetan, chinesische Schulen wurden ins Leben gerufen und aktives gesellschaftliches Leben entwickelte sich. Diese veränderte Situation und das quasi nach Außengehen der Chinesen hinzu zu der deutschen Gesellschaft, ist eine Entwicklung, die der Tatsache geschuldet ist, dass mittlerweile Chinesen bereits in der 2. und 3. Generation in Hamburg beheimatet sind. So erfährt Hamburg nunmehr als quasi „Burg der Chinesen“ eine veränderte Bedeutung, hin zu einer neuen Generation, die sich nunmehr auch gerade gesellschaftlichen, nicht rein chinesischen Themen widmet.

Aktive Vereine in Hamburg:
Die neuen Vereinsstrukturen in den etablierten Deutsch-Chinesischen Vereinen in Hamburg, wie der Chinesisch-Deutscher Verein Hamburg e.V., Hamburger Chinagesellschaft (HCG), aber auch der Bundesverein Junger Deutschland Chinesen e.V. (BJDC), lassen hoffen, dass eine tiefgehende und nachhaltige Symbiose von in Deutschland und Hamburg lebenden Deutsch-Chinesen nunmehr eingeläutet ist. An dieser Stelle muss auch der grosse Verlust des Vereinsvorsitzenden des Chinesisch-Deutschen Vereins Hamburg e.V., Herr CHEN Mang, der sich in der Deutsch-Chinesen Beziehung und Vereinsarbeit besonders ausgezeichnet hat, langfristig kompensiert werden. Die Chinesen und chinesischen Vereine in Deutschland und Hamburg werden aber auch nur dieser Verantwortung gerecht, wenn die Verantwortlichen und Mitglieder ihr vorhandenes Potential vereint und sinnvoll einsetzen.
(Yu Lin, Stellvertretender Vorsitzender des Bundesvereins Junger Deutsch-Chinesen (BJDC) e.V.)

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