„Opportunities in China“ – Matchmaking für Unternehmen in den Bereichen Biomedizin und Medizintechnik

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Delegation und Besucher vor dem CIIPA-Gebäude, vordere Reihe v.l.n.r. stv.Dir. Rao, Vors. Bai Zhe, Konsulin Xu, Delegationsleiterin Shi und CIIPA-Direktor Xu. 
Delegation und Besucher vor dem CIIPA-Gebäude, vordere Reihe v.l.n.r. stv.Dir. Rao, Vors. Bai Zhe, Konsulin Xu, Delegationsleiterin Shi und CIIPA-Direktor Xu. 

16.9.2015, Frankfurt a.M. – Zu einer Präsentation der Möglichkeiten einer bilateralen Zusammenarbeit in den Bereichen Biomedizin und Medizintechnik hatte die CIIPA (China International Investment Promotion Agency) in Kooperation mit dem Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft (BVMW) und der IHK Frankfurt am 16.9. nach Frankfurt a.M. eingeladen. Zu Gast war eine durch Frau SHI Dongli, Abteilungsleiterin der Investitionsförderungsagentur des chinesischen Handelsministeriums, geleitete 30köpfige Unternehmerdelegation aus China. Grundlage der CIIPA Deutschland sind Vereinbarungen der Regierungschefs Deutschlands und Chinas aus den Jahren 2012 und 2013, wonach die chinesische Seite die Gründung einer Investitionsförderungsstelle in Deutschland zur Optimierung bilateraler Unternehmenskooperationen zusagte. Die CIIPA Deutschland wurde demgemäß 2014 in Frankfurt gegründet, und zwar in Zusammenarbeit mit folgenden Partnern auf regionaler Ebene: der Handelsabteilung der Provinz Zhejiang, der Handelsabteilung der Provinz Jiangxi, der „Beijing wirtschaftliche und technische Entwicklungszone“, der „Tianjin Wuqing wirtschaftliche und technische Entwicklungszone“, der „Yantai wirtschaftliche und technische Entwicklungszone“, der „Shijiazhuang high-tech Entwicklungszone“ sowie der Provinzregierung Jiangsu Taicang.

In seiner Begrüßung zu der von CIIPA Vize-Direktor TANG Zheng moderierten Veranstaltung in Frankfurt hob CIIPA-Direktor XU Yaojun hervor, dass Zielgruppe für die angestrebten Kooperationen die mittelständische Wirtschaft in Deutschland sei. Zugleich handele es sich bei dieser Veranstaltung um den „Kick Off“ zu weiteren entsprechenden Formaten in Düsseldorf, Stuttgart, Berlin und Hamburg. In weiteren Grußworten unterstrich Konsulin XU Lin (Wirtschaftsabteilung GK Frankfurt) die dynamischen bilateralen Wirtschaftsbeziehungen namentlich auch im Gesundheitswesen und stellte Regionalbeauftragter Joerg von Netzer Bedeutung und Wirkungsspektrum des BVMW vor. Die Delegationsleiterin Direktorin Shi beschrieb das Tätigkeitsfeld der CIIPA im Kontext des chinesischen Handelsministeriums und betonte den Wunsch nach einer langfristigen Zusammenarbeit mit hessischen Unternehmen. Über „Hessen – deutscher Meister der Biopharmazeutika-Branche“ sprach Dr. Thomas Niemann (IHK Innovationsberatung Hessen): Auch nach der Zerschlagung der Hoechst AG sei Hessen die Apotheke der Welt geblieben. Er skizzierte den hohen Rang der Biopharmazeutika (der großen Biomoleküle) für die Krankheitsbekämpfung. 90% der biomedizinischen Produktion in Deutschland liege in den Händen der Firmen Sanofi-Aventis, Böhringer und Roche. Frau Karin von Reventlow stellte für die Hochschule Fresenius den Studiengang Pharma und die Zusammenarbeit mit China vor. Als Gast aus Jiangxi beschrieb RAO Shaoqing, stv. Direktor des Verwaltungskomitee der Nanchang Hi-Tech-Entwicklungszone, Vorteile und Kooperationsmöglichkeiten der Zone im Bereich Biomedizin. Auch Sanofi-Aventis sei dort bereits aktiv. RAO erinnerte zugleich an die 30 Jahre zurückliegende Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages zwischen Hessen und Jiangxi durch den damaligen Ministerpräsidenten Holger Börner: Er habe das Gefühl, zu Besuch bei Verwandten zu sein. Die Zusammenarbeitsoptionen mit der Tianjin Wuqing Entwicklungszone skizzierte deren Frankfurter Vertreter LAO Jin. In weiteren Beiträgen sprachen H. Hoffmann von Ecovics Consulting über Partnerauswahl der deutschen biomedizinischen Unternehmen und für die „Law Firm“ DLA LLP Dr. Nils Krause über Fragen des Outsourcing im Bereich Biomedizin. Den Abschluss des Vortragsteils machte Frau Dr. Annette Deichmann vom nationalen Zentrum für Tumorerkrankungen Heidelberg mit einer Beschreibung der neuesten Entwicklungstrends im Bereich „Precision Medical and Immunotherapy.“  

(bo) 

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