Verbesserung der Luftqualität: Beijing investiert 4,4 Milliarden Euro

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18.11.2015, Beijing – Die chinesische Hauptstadt Beijing will 4,4 Milliarden Euro investieren, um die gravierende Luftverschmutzung – vor allem im Süden der Stadt – im Verlauf der kommenden drei Jahre erheblich zu drosseln.

Wie die Stadtregierung von Beijing mitteilte, sollen 30 Milliarden Yuan (4,4 Milliarden Euro) aufgewendet werden, um die starke Luftverschmutzung in den nächsten drei Jahren im südlichen Hauptstadtgebiet zu senken.

In den ersten zehn Monaten des Jahres konnte in Beijing eine deutliche Verbesserung der Luftwerte verzeichnet werden. Die Feinstaubbelastung des Faktors PM2,5 – feine Staubpartikel, die gesundheitsschädigend für den menschlichen Organismus sind, – betrug durchschnittlich 69,7 Mikrogramm pro Kubikmeter, was im Vergleich zum Vorjahr einer Verringerung von 21,8 Prozent entspricht. Dies gab das lokale Umweltschutzbüro laut Aussage der Beijing Daily am Dienstag bekannt.

Die südlichen Stadtgebiete haben jedoch größere Schwierigkeiten, die Luftverschmutzung zu drosseln. Die Bezirke Fangshan und Daxing sehen sich, aufgrund der schnellen Entwicklung von verschmutzenden Industrien und des für den Abbau von Schadstoffen unvorteilhafteren Terrains, einer höheren Feinstaubbelastung ausgesetzt.

Die Verbrennung von Stroh und der extreme Schadstoffausstoß auf Baustellen sowie in industriellen Produktionsstätten haben die Situation dort noch verschlechtert.

Die Stadtregierung hat sich daher zum Ziel gesetzt, das dringliche Problem in den kommenden zwei bis drei Jahren zu lösen und 4,4 Milliarden Euro in diesbezügliche Projekte zu investieren. Auch mit dem Fokus, damit die gesamte Luftverschmutzungssituation innerhalb der Hauptstadt zu verbessern.

In den Nachbarregionen Tianjin und Hebei hat sich die Luftqualität in den letzten zehn Monaten ebenfalls verbessert. Die gemeinsamen Bemühungen im Kampf gegen den Smog, haben sich auch in Beijing bemerkbar gemacht.

Laut dem Bericht hat sich die Feinstaubbelastung des Faktors PM2,5 in der regierungsunmittelbaren Stadt Tianjin im Vorjahresvergleich um 20,3 und die in der Provinz Hebei um 25,8 Prozent verringert.

(German.people.cn)

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