Chinas Produktionsverlagerung fördert Industrialisierung in Afrika

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04.12.2015, Peking – Der chinesisch-afrikanische Gipfeldialog zwischen Politikern und Handelsvertretern sowie die 5. Konferenz der chinesischen und afrikanischen Unternehmer ist am Donnerstag in Johannesburg eröffnet worden. Dabei stehen Chinas Verlagerung der Produktionskapazitäten und der Industrialisierungsprozess in Afrika im Fokus der Gespräche.

In den vergangen Jahren hat sich die Produktionskooperation zwischen China und Afrika stabil entwickelt. Die Investitionskooperationen beider Seiten in den Bereichen Eisenbahn, Stromversorgung, Chemieindustrie, Manufaktur und Telekommunikation sind ständig vorangetrieben worden. Gleichzeitig haben die von China übernommenen Projekte ein immer höheres wissenschaftlich-technologisches Niveau aufgewiesen und auch die Qualität und das Tempo der Projektdurchführung konnten stetig verbessert werden. Wichtige Projekte wie die Küsteneisenbahnlinie in Nigeria sowie die Eisenbahnstrecke zwischen Mombasa und Nairobi in Kenia wurden weltweit aufmerksam beobachtet. Darüber hinaus hat China insgesamt 4,68 Milliarden US-Dollar in afrikanische Industrieparks investiert, die zum großen Teil eng mit den Produktionskooperationen verbunden sind.

Afrika will seine Industrialisierung vorantreiben. Chinas Produktionskompetenzen haben dem sich rasant entwickelnden Kontinent neue Hoffnung gegeben. Der stellvertretende Handels- und Industrieminister Südafrikas, Mzwandile Masina, sagte:

„Wir wissen, dass die Infrastruktur in Afrika sehr schwach ist. Wir hoffen, unseren Industrialisierungsprozess und den Infrastrukturaufbau zu beschleunigen. Darüber hinaus wollen wir mehr Kooperationen aufbauen, um Armut, Arbeitslosigkeit und Ungleichheit zu beseitigen, die uns seit langem plagen. China ist die Hoffnung des afrikanischen Kontinents.“

Gleichzeitig hat die chinesische Wirtschaft nach seiner langfristigen, sprunghaften Entwicklung sowohl die Fähigkeiten für als auch Ansprüche auf Produktionskooperationen mit Afrika entwickelt. Der Präsident der chinesischen Kommission für Förderung des internationalen Handels, Jiang Zengwei, sagte:

„Mit der ökonomischen Umstrukturierung sowie der Entwicklung in den vergangenen Jahren hat China die nötige Produktionsfähigkeit für Kooperationen mit der internationalen Gemeinschaft geschaffen. Insbesondere die Produktqualität ist nun gewährleistet, bei gleichzeitig wettbewerbsfähigen Preisen. Afrika entwickelt sich zurzeit zu einem enormen Markt. Diese neue Nachfrage bietet unseren Kooperationen viel Raum für Entwicklung.“

Bemerkenswert ist, dass die Produktionskooperation zwischen China und Afrika nicht eine einfache Auslagerung der „überschüssigen Produktion“ ist, sondern dass ein großer Wert auf die Qualität der hergestellten Produkte gelegt wird. So soll auch Afrikas Selbstentwicklungsfähigkeit erhöht werden.

Mittlerweile werden auch die Aspekte Energieeinsparung, Schadstoffreduktion und nachhaltige Entwicklung betont. Der Generalmanager und Chefingenieur der chinesischen Klassifikationsgesellschaft (CCS), Huang Shiyuan, sagte dazu:

„Die Kooperationen zwischen China und Südafrika bei den Kohlenstoffemission und der nachhaltigen Entwicklung ist ständig ausgebaut worden. Man muss sagen, dass die Industrialisierung auch negative Auswirkungen mit sich bringen kann. Doch das Bewusstsein für den Umweltschutz bei den Menschen hat sich erhöht. Daher können Fehler aus der Vergangenheit bei der jetzigen Entwicklung vermieden werden. Auch in diesem Sinne hat die Auslagerung der chinesischen Produktion eine positive Bedeutung.“ (CRI)

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