Stadt Weihai stellt sich in Frankfurt a.M. vor

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Das Foto zeigt in der vorderen Reihe v.l.n.r. Manshan-Bürgermeister SHI Weijun, CIIPA-Direktor Xu, Dr. Borchmann, Vize-Dir. Wang und Yantai-Vertreter LI Jiang. Hinten links Huashangbao-Hrsg. XIU Haitao und in der Mitte Vorsitzender Qu.
Das Foto zeigt in der vorderen Reihe v.l.n.r. Manshan-Bürgermeister SHI Weijun, CIIPA-Direktor Xu, Dr. Borchmann, Vize-Dir. Wang und Yantai-Vertreter LI Jiang. Hinten links Huashangbao-Hrsg. XIU Haitao und in der Mitte Vorsitzender Qu.

15.12.2015, Frankfurt a.M. – Das wirtschaftlichen Potenzial einer Zusammenarbeit mit ihrer Stadt hat eine Delegation aus Weihai am 14.12. in Kooperation mit der Chinese International Investment Promotion Agency (CIIPA) in Frankfurt a.M. vorgestellt. Das mehr als 7 Mio Einwohner zählende Weihai liegt an der Grenze im Osten der Provinz Shandong. Die Stadt ist von dem Gelben Meer im Norden, im Osten und im Süden mit einer 986 km langen Küste umgegeben. Für den Gastgeber CIIPA erläuterte Direktor XU Yaojun deren Aufgabenkreis als vom Handelsministerium eingerichtete Plattform zur Förderung der Investitionen zwischen China und Deutschland in beiden Richtungen und sagte den Gästen ebenso seine volle Unterstützung zu wie QU Yonggang, Vorsitzender des Shandong-Wirtschaftsvereins in Deutschland mit Sitz in Frankfurt. Delegationsleiter WANG Wen, Vize-Direktor der Weihai International Port Economic and Technological Development Zone, hob die enge Zusammenarbeit seiner Stadt mit dem weniger als 100 km entfernten Korea hervor. Die Hafenstadt Weihai zeichne sich durch ihre lange Küste und ausgezeichnete Umweltbedingungen aus. Als Grundlage für neue Technologien habe man die Entwicklungszone eingerichtet. Der Schwerpunkt der industriellen Tätigkeit liege im Bereich des Werkzeugbaus, vor allem in der Kohlefaser-Industrie. Aber auch der primäre Sektor in Form von Fischfang und dem Anbau von Agrarprodukten spiele weiterhin eine bedeutende Rolle. Neben dem Austausch in Wirtschaft und Handel strebe man auch die intensive Weiterentwicklung des Tourismus‘ mit Deutschland an. Sowohl die privilegierten natürlichen Rahmenbedingungen (u.a. Thermen) als auch die Lokation als östlichster Punkt der neuen Seidenstraße böten hierzu gute Anknüpfungspunkte. MDgt. a.D, Dr. Michael Borchmann bewertete die Wahl von Frankfurt a.M. und die Kooperation mit CIIPA und Shandong-Wirtschaftsverein als Einstieg für eine verstärkte Zusammenarbeit mit Deutschland als ideal. Was den Tourismus-Bereich betreffe, finde man in der kürzlich in Frankfurt eröffneten Shandong-Tourismus-Repräsentanz eine wesentliche Unterstützung. Im Übrigen biete die Wirtschaftslandschaft Hessens günstige Voraussetzungen gerade für eine Zusammenarbeit mit kleineren und mittleren Unternehmen. Dabei müsse man sich nicht alleine auf Frankfurt konzentrieren, auch andere Kommunen in dessen Umlandbereich wie etwa Stadt und Kreis Offenbach oder die Stadt Oberursel wiesen ein großes Engagement und Potenzial in der bilateralen Zusammenarbeit auf. Schließlich gelte dies ebenfalls für die mit einer sehr interessanten Unternehmensstruktur ausgestattete Region Kassel, deren Hessen-China-Netzwerk vielfältige Hilfestellungen für eine Kooperation leiste. (bo)

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