Chinesische Handelszeitung: China entlarvt türkische Menschenschmuggler, uighurische Terrorverdächtige gefasst

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Die “Global Times” meldete unter der Berufung auf behördlichen Quellen, dass die Shanghaier Polizei im November 2014 einen Mann namens Aba Baikere und acht weitere terrorverdächtige Uighuren mit gefälschten türkischen Pässen auf dem Weg über die Grenze gefasst hatte.

Außerdem wurden noch zwei Helfer mit chinesischer Identität und zehn weitere türkischen Staatsbürger verdächtig – darunter einen Mann mit dem Namen Sailahadin – welche die gefälschen Pässe bereitgestellt hatten, ebenfalls gefasst. Die Polizei fand heraus, dass die beide Männer mit dem Namen Dawuti und Ramazan, der offenbar türkische Staatsbürgerschaft besaß, für 60.000 Yuan pro gefälschten türkischen Pass angeboten hatten.

Mit deren Hilfe sollte illegale Grenzübertritte der oben genannten Personen organisiert werden. Die kriminelle Vereinigung um Dawuti und Ramaza verlangte 2000 US $ für einen gefälschten türkischen Pass. Sie versuchten zunächst mit gefälschten Einladungensdokumente bei der chinesischen Botschaft in Ankara um die Einreiseerlaubnis von Sailahadin und dessen Komplizen aus China zu erschlichen.
In China trafen sich die Schlepper mit den ausreisewilligen Personen, darunter Aba Baikere, Yimin Tohti und Ya Sen. Diese leisteten vor Ort die erste “Anzahlung” an die Schlepper. Daraufhin veranlasste Ramazan die Modifikation der Pässe der 9 türkischen Staatsbürger, darunter ein Mann namens Karluk, um Aba Baikere und die anderen über den Flughafen Pudong in Shanghai illegal außer Landes zu bringen.


Als die Polizei die illegal Reisenden schnappte, fand sie in deren Koffer  terrorverdächtige mutlmedialen Datenmateriallien. Die Polizei fand heraus, dass manche der Ausreisenden nach Syrien, Afghanistan oder Palästina absetzen wollten. Einer von ihnen hatte bereits mehrfach in Xinjiang solche verbotenen Datenmateriallien, die Hass zwischen Nationen und Volksgruppen schüren sollen, verbreitet. Sailahadin und die restlichen 10 türkischen Verdächtigen wurden von den  zuständigen Behörden in Shanghai wegen Vorbereitung zum illegalen Grenzübertritt im Rahmen der chinesischen Gesetzgebung verhaftet. Aba Baikere und die anderen Mitglieder wurden wegen der Bildung, Führung und Teilnahme an terroristischen Gruppierungen gemäß des chinesischen Strafgesetzes gefangen genommen. Gegen sie liefen Ermittlungsverfahren.

Nach den vorliegenden Erkenntnissen handelte es sich um einen sehr schwerwiegenden Fall der organsierten terroristischen Vereinigungen zwischen türkischen Staatsbürgern und den chinesische Uighuren, um die unter Terrorververdacht stehenden Personen aus China zu schleusern.

Der hohe Organisationsgrad, die unüberschaubaren Methoden und die Anzahl der involvierten türkischen Staatsbürgern erzeugen große Aufmerksamkeit bei den zuständigen Behörden.

Die Medien hatte bereits davon berichtet, dass einige chinesischen Uighuren in den letzten Jahren mit Hilfe solcher Methoden illegal ins Ausland abgesetzt worden waren. Laut Presseberichte gelangten sie über Türkei nach Syrien und anschließend in Irak, um am sogenannten “Heiligen Krieg” teilzunehmen. Manche von ihnen waren wieder  nach China zurückgekehrt, um terroristische Aktionen zu planen und auszuführen. (Chinesische Handelszeitung)

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