Ausgabe 23 – Mai 2013

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Ausgabe 23 – Mai 2013

Lesen Sie die kompletten Artikel und viele mehr in der DCA 23

Deutsch-Chinesische Allgemeine Zeitung 19
Ausgabe 23 – Mai 2013

 

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Titel

Erdbeben in Sichuan: Angst, Trauma und Hoffnung

Vor den Trümmern ihrer Existenz  Foto: cns
Vor den Trümmern ihrer Existenz Foto: cns

YA‘AN – Am Samstag, 20. April 2013, morgens um kurz nach acht Uhr bebte in Ya‘an, Provinz Sichuan, die Erde mit einer Stärke von 7,0 auf der Richterskala. Bis jetzt wurden
rund 200 Tote und Tausende Verletzte gemeldet. Anders als bei dem großen Erd- beben von 2008, das auch die Provinz Sichuan traf, wurden die verschütteten Straßen schnell wieder zugänglich gemacht. Man hat aus der damaligen Katastrophe gelernt. So blieben diesmal auch Schüler in den Schulen von dem Erdbeben weitgehend verschont.

 

Wieder bebte die Erde in Sichuan

YA’AN – Die Glühbirne an der Decke schwingt heftig. Schüsseln fallen auf den Boden und zerbrechen. „Erdbeben!“ schreiend stolpert Chen Yuanyuan, 23, ins Schlafzimmer, wo ihre einjährige Tochter schläft. Chen hält ihr Baby fest in den Armen und rennt mit ihrem Mann auf die Straße, wo viele Nachbarn vor Angst zittern. „Es war, als würde ich den Alptraum wieder erleben“, erinnert sich die junge Mutter an das verheerende Beben vor fünf Jahren. „Diesmal noch schrecklicher!“
Häuser schwingen zwei Minuten lang, bevor manche von ihnen zusammenbrechen. Telefonkabel springen auf dem Boden auf und ab. Straßen voller Menschen, manche halbnackt. Schreie der Qual durchbohren die Luft über der abgelegenen Stadt Ya’an in Südwestchina. Es ist der 20. April 2013, kurz nach acht Uhr morgens. …

Den vollständigen Artikel lesen Sie in unserer Papierausgabe.

Politik & Gesellschaft

Chinas Armutsrate hat extrem abgenommen

Blau = 1981, Rot = 1990, Grün = 1999, Gelb = 2010
Blau = 1981, Rot = 1990, Grün = 1999, Gelb = 2010

WASHINGTON – Die Weltbank veröffentlichte unlängst ihre neuesten Schätzungen über die Armut in der Welt und stellte die Jahre 1981, 1990, 1999 und 2010 einander gegenüber. Dadurch ist die Entwicklung der letzten 30 Jahre nachzuverfolgen. Als erstes fällt auf, dass China die positivste und größte Entwicklung zeigt, während die Länder Afrikas südlich der Sa- hara nach wie vor zu den ärmsten der Welt zählen. Ungefähr 1,2 Milliarden Men- schen lebten 2010 in extremer Ar- mut, mit einem Einkommen von weniger als 1,25 US-Dollar (0,95 Euro) am Tag. Das bedeutet aber auch eine verbesserte Situation für 700 Millionen Menschen gegenüber 1981 trotz einer Bevölkerungszunahme von 60 Prozent seitdem. Drei Viertel der Ärmsten leben in ländlichen Gegenden. Die Urbanisierung ist eine Triebfeder für die Reduzierung der Armut. Gerade China bietet hier ein gutes Beispiel. (dca)

 

Die andere Stimme aus China

Kim Jong Un und die Konfrontation zwischen China und USA

PEKING – Derzeit beschäftigen sich viele Medien mit der Frage, wie China und die USA auf das Verhalten Nordkoreas reagieren. Dabei sei zumindest klar, dass die beiden Weltmächte in Konflikten kleinerer Staaten keine passiven Nebenrollen spielen, meint das World News Journal …

 

Vogelgrippe: Epidemiologen im Wettlauf mit der Zeit

PEKING – Noch haben Wissen- schaftler und Spezialisten keine schlüssige Antwort auf die Frage gefunden, woher das Vogelgrippe- virus H7N9 eigentlich kommt, das in China 2013 schon mindestens 22 Todesopfer gefordert hat. Mitt- lerweile ist eine Gruppe von acht Epidemiologen nach China gereist….

 

Treffen hochrangiger Führungspersönlichkeiten in Boao

Xi Jinping in Boao
Xi Jinping in Boao

BOAO – Das 12. Boao-Asienforum hat vom 6. bis 8. April auf der südchinesischen Insel Hainan stattgefunden. Das Forum ist ein hochrangiges Treffen asiatischer Führungspersön- lichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ähnlich dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Seinen Namen verdankt das Forum seinem Tagungsort, der Kleinstadt Boao auf der chinesischen Tropeninsel Hainan. …

 

Lesen Sie den vollständigen Artikel in Ausgabe 23

Tourismusdirektor Fan über Henan: Wiege der chinesischen Kultur

Der Direktor der Tourismusbehörde der Provinz Henan, Fan Xinfang, sprach mit der DCA über die Besonderheiten und Kulturschätze der Region.

DCA: Warum gilt die Provinz Henan als Ursprungsgebiet der chinesischen Zivilisation?
Fan: In der Region liegen die historischen Wurzeln des chinesischen Volkes, was sicherlich durch die günstige Lage am Gelben Fluss zu begründen ist. Während der sechstausendjährigen Geschichte der chinesischen Kultur hatten zwanzig Dynastien ihre Hauptstadt in Henan. Rund um die früheren kaiserlichen Regierungssitze Luoyang, Kaifeng und Anyang gibt es eine Reihe sehr bedeutender archäologischer Funde mit vielfältigen Relikten frühzeitlicher Kulturen, die in Museen zu besichtigen sind (z.B. die Peiligang-Kultur, die Yangshao-Kultur und die Erlitou Kultur).

Lifestyle

Shanghai ist die Formel 1 zu teuer

Der kostspielige Sport wird zu einer Dauerbelastung

Schauspieler Jimmy Lin (link) und Starautor Han Han (rechts) machen Werbung für die F1 in Shanghai
Schauspieler Jimmy Lin (link) und Starautor Han Han (rechts) machen Werbung für die F1 in Shanghai

SHANGHAI – Die „Formel 1 braucht China, China jedoch nicht unbedingt die Formel 1.“ Diesen Schluss zieht Sportforscher Chen Xiyao nach 10 Jahren Formel 1 in Shanghai.
Die überstürzt getroffene Entscheidung der Stadtverwaltung, die Mega-Sportveranstaltung in die Ostmetropole zu holen, ist bis heute umstritten. Das Rennen mache die Megacity international bekannter, so Befürworter. Dem Motorsport mangele es an Anerkennung in China, argumentieren die Gegner.

 

 

Tarantinos „Django Unchained“ kurzfristig gestoppt

SHANGHAI – Eigentlich hatte Quentin Tarantinos Film „Django Unchained“ schon die Zensurprozedur durchlaufen. Tarantino hatte einige Szenen „entschärft“, so dass er in China weniger Blut zeigte als im Original. Trotzdem wurde der Film jetzt kurzfristig aus den Kinos verbannt, teilweise lief er schon einige Minuten und wurde abgebrochen. Nun rätselt man, warum es zu dieser Entscheidung der Zensurbehörde kam. In den Kinos hieß es, dass technische Probleme der Grund waren. In den chinesischen Mikroblogs wurde spekuliert, dass die extremen Gewaltszenen und die Zurschaustellung nackter Menschen der wahre Auslöser waren. Für die amerikanische Filmindustrie ist der chinesische Markt, der bislang nur eine begrenzte Anzahl ausländischer Filme pro Jahr zugelassen hat, besonders lukrativ, vor allem seit es heißt, dass die Beschränkungen gelockert werden sollen. Die chinesische Filmzensur wird immer mit einem schlechten Beigeschmack wahrgenommen. Jedoch sollte man wissen, dass es keine Altersbegrenzungen wie in Europa gibt. Kinder unter 18 Jahren dürfen in der Regel nur in Begleitung Erwachsener ins Kino, aber letztlich dürfen sie in jeden Film. Der „Jugendschutz“ im Kino bestand deshalb auch nur daraus, die Filme zu zensieren. Die chinesischen Behörden arbeiten an einer Änderung, die dann auch Altersgrenzen für bestimmte Filme vorsieht.

Tarantino kann sich freuen: Sein Film wird bald in die chinesischen Kinos zurück kehren. (dca)

UPDATE: Ab 12.05.2013 ist „Django Unchained“ in den chinesischen Kinos!

Wirtschaft & Finanzen

ICBC führt Forbesliste an

Keine Gefahr einer Bankenkrise in China

Die Industrieal and Commercial Bank of China ICBC  Foto: cns
Die Industrieal and Commercial Bank of China ICBC Foto: cns

PEKING – Die Industrial and Commercial Bank of China (ICBC), der weltgrößte Kredit- geber, führt erstmals die diesjährige Forbes Global 2000 Liste als weltgrößtes Aktienunternehmen an. Die China Construction Bank (CCB) holte im Vergleich zum Vorjahr um elf Plätze auf und wurde die Nummer 2 auf der For- bes-Liste, die am 18. April veröf- fentlicht wurde.
„Die beiden chinesischen Banken an den ersten beiden Stellen sind im Ranking aufgrund zweistelligen Wachstums sowohl im Bereich Verkauf als auch Gewinne im vergangenen Jahr aufgestiegen”, so Forbes.

Mehr in Ausgabe 23

 

Faule Kredite auch in China ein Thema

PEKING – Die Chinesische Bankenaufsicht rief den chinesischen Bankensektor auf, wachsam gegenüber faulen Krediten zu sein. Banken und andere Finanzinstitutionen sollten aktiv das Ansteigen von faulen Krediten kontrollieren und gegen existierende faule Kredite handeln.

Dazu gehörten auch die Restrukturierung von Schulden und die Revitalisierung fauler Vermögenswerte durch Marktmechanismen, so die Bankenaufsicht. …

 

Orchideen aus Zhangzhou – statt Tulpen aus Amsterdam

Orchideenzucht in Zhangzhou  Foto: cns
Orchideenzucht in Zhangzhou Foto: cns

Von Volker STANISLAW

ZHANGZHOU – Chinesen haben die Sprache der Blumen entdeckt. Ein Besuch in Zhangzhou lässt Touristen oft staunen. Der Blumensektor in China ist noch nicht in den westlichen Köpfen angekommen. Doch muss sich Chinas Blumenindustrie keinesfalls verstecken. Bestes Beispiel ist die Stadt Zhangzhou. Zhangzhou liegt im Südosten Chinas, Provinz Fujian, und stellt das chinesische Zentrum für Orchideen dar. Nach Angaben des eigens gegründe-ten „Blumenbüros“ der Stadt werden 11.600 Hektar der Landfläche für die Blumenindustrie genutzt.

 

Taxifahren in Peking wird teurer

Fahrer befürchten höhere Abgaben und weniger Verdienst

Taxis sind ein wichtiges Transportmittel in den Megametropolen  Foto: cns
Taxis sind ein wichtiges Transportmittel in den Megametropolen Foto: cns

PEKING – Die bevorstehende Anpassung des Pekinger Taxipreissystems macht Taxifahrern Angst, dass mehr Franchise-Gebühren von ihren Unternehmen erhoben werden könnten.
Allerdings haben die Behörden den Taxifahrern versichert, dass sie nicht weniger verdienen werden. …

 

Unbekannte Riesen – Chinesische Marken in Deutschland

Studie des Sino German Business Network

Von Dr. Jasmin GONG, David KINSKY, Martin AFHÜPPE

Chinesische Unternehmen expandieren zahlreich nach Deutschland. Der Aufbau einer starken Marke ist dabei für das Endkundengeschäft ein zentrales Erfolgskriterium. Huawei hat beispielsweise herausgefunden, dass 56 Prozent der Deutschen ein chinesisches Produkt benutzen.
Die meisten Marken aus dem Reich der Mitte sind aber unter deutschen Konsumenten weitgehend unbekannt. Auch die Forschung hat sich dieses Themas bisher kaum angenommen. Dies gab dem Sino-German Business Network (SGBN) Anlass, in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Berlin ei- ne Studie zu genau diesem Thema durchzuführen.

Die komplette Studie zum herunter laden: SGBN

Gesundheit und Kulinaria

Der Pu-Erh-Tee – ein wertvoller Genuss aus Südwestchina

Die Wirkung der Inhaltsstoffe wird zunehmend intensiv erforscht

Pu Erh-Tee in der Geschenkbox  Foto: cns
Pu Erh-Tee in der Geschenkbox Foto: cns

KUNMING – China als Wiege der Teekultur erforscht seit langem intensiv die Wirkkraft der Teeblätter. Je nach Stärke der Oxidation der in ihm enthaltenen Polyphenole, die während des Verarbeitungsprozesses entstehen, lässt sich Tee in sechs Hauptgruppen gliedern: Nicht fermentierten grünen, geringfügig fermentierten weißen, leicht fermentierten gelben, halbfermentierten Oolong Tee, vollfermentierten schwarzen und den nachfermentierten Pu-Erh-Tee. In der südwestchinesischen Provinz Yunnan, wo er als lokale Spezialität gilt, wird der Pu-Erh-Tee seit Jahrhunderten angebaut und genossen.

 

Lesen Sie, welche positive Wirkung der Tee bei einer Diät haben kann, in Ausgabe 23

 

Viele vertrauen auf TCM bei H7N9

Banlangen soll gegen Vogelgrippe helfen

Banlangen  Foto: cns
Banlangen Foto: cns

SHANGHAI – Das begehrteste Produkt in Gebieten, die vom Ausbruch des H7N9-Virus be- troffen sind, ist ein 10 Yuan (1,22 Euro) teures Kräuterheilmittel, und zwar Färberwaidwurzel (Chinesisch 板蓝根 banlán‘gēn), das in Geschäften in Shanghai und in den Provinzen Jiangsu, Zhejiang und Anhui ausverkauft ist.
Ob das Kraut wirklich gegen die Infektionskrankheit hilft, erfahren Sie in Ausgabe 23.

 

Menschen Chinas

Das Volk der Hani und ihre kunstvollen Reisterrassen

Die Reisterrassen von Yuanyang
Die Reisterrassen von Yuanyang

Geschichte
Die Hani kennen keine schriftliche Überlieferung. Es heißt, dass sie ursprünglich aus der Mongolei nach Süden wanderten. Andere Quellen gehen davon aus, dass sie vom Qinghai-Tibet-Plateau stammen, worauf auch ihre Sprache schließen lässt, die zu den Sino-Tibetischen Sprachen gehört. Von dem Gebiet der heutigen Provinz Yunnan breiteten sie sich nach ganz Südostasien aus. Erste Berichte über das Volk der Hani stammen aus der Zeit, als sie dem Hof der Tang-Dynastie (618 – 907) tributpflichtig waren. Im 19. Jahrhundert erreichten die Hani Myanmar. Nach dem zweiten Weltkrieg flohen viele von Myanmar nach Thailand und siedelten in den nördlichen Bergen.

 

Weitere Themen:

Die Reisterrassen von Yuanyang: Beschreibung und Geschichte

Sitten und Gebräuche

Das Yangmatu-Festival

Religion

 

Kultur & Wissen

Hattrick in Taipeh – Von Fußball, schönen Frauen und Schnaps

Von Wolfgang KUBIN
In meinem Alter (68 in diesem Jahr) spielt man kein Fußball mehr, doch in meinem Alter ist noch ein Hattrick möglich, für mich der erste in meinem Leben. Einmal im Jahr bin ich auf Taiwan willkommen. Einmal im Jahr fürchtet man mich dort nicht. Ich bin keine Schmusekatze, aber die Insel braucht viele Schmusekatzen. Das Festland will zwar auch Schmusekatzen, ist aber Kritik gewohnt.

 

 

 

 

Den wie immer kunstvollen und interessanten Essay von Prof. Kubin finden Sie in Ausgabe 23

 

Kühlschranktechnologie für Terrakotta-Krieger

Der mühselige Kampf gegen den Zerfall der Figuren

Foto: Jenny Lu
Foto: Jenny Lu

Von Christina GOOSMANN
Chinas Luftverschmutzung war Anfang des Jahres in aller Munde. Aber nicht nur Menschen leiden darunter sondern auch historische Artefakte wie die berühmte Terrakotta-Armee. Obwohl sie sich außerhalb der Millionenstadt Xi’an befindet, macht sich die Verschmutzung bei den Statuen bemerkbar.

Neben Kohlenwasserstoffen, Stickstoff und Schwefeldioxid sind hauptsächlich zu hohe Luftfeuchtigkeit und Staub für den Zerfall der Tonfiguren verantwort- lich. Um die Statuen zu erhalten, ließ sich Prof. Gu Zhaolin, Experte für Umwelttechnologien an der Xi’an Jiaotong Universität, eine außergewöhnliche Lösung einfallen.

 

Die Lösung? In Ausgabe 23!

 

Außerdem:

„Des Kaisers tönerne Krieger“ Buchrezension

Farbenfrohe Krieger – über die Bemalung der Terrakotta-Krieger

 

Konfuzius-Institut zieht ins Teehaus

Neues Programm im „Hamburg Yu Garden“

Miteinander

Yinghua-Schülern Freude schenken

Schüler in Sichuan lesen Kinderbücher aus Deutschland

Die Eröffnungszeremonie  Foto: BIZ
Die Eröffnungszeremonie Foto: BIZ

PEKING – Am 08. April 2013 hielt das Buchinformationszentrum Peking (BIZ) zum ersten Mal eine Literaturveranstaltung unter dem Motto „Leseförderung mit deutschen Büchern“ an der Yinghua-Schule in der Provinz Sichuan ab. Mit der Absicht, mehr und mehr Kinder für das Lesen zu begeistern und ihnen damit auch in ihrer sprachlichen und persönlichen Entwicklung neue Anreize und Erfolge zu ermöglichen, fand diese Veranstaltung im Rahmen des „Lesemonats“ statt, initiiert von dem gemeinnützigen deutschen „Verein für eine Schule in Sichuan“.

 

Als die feinen Hamburger Damen Mah Jongg spielten

Kleine Geschichte eines besonderen Spielbretts – von Petra Häring-Kuan

Musikalischer Austausch

Schüler aus Shanghai musizieren in Hamburg

Die Schüler und Lehrer kurz nach ihrer Ankunft in Hamburg
Die Schüler und Lehrer kurz nach ihrer Ankunft in Hamburg

HAMBURG/SHANGHAI – Am 26. April sind 70 Musikschüler der Shanghai Jin Cai Experimen- tal Middle School mit ihren Lehrern in Hamburg angekommen. Die chinesischen Schüler im Alter von 12 bis 15 Jahren nehmen an einem achttägigen Musikaustauschprojekt mit dem Jugendsymphonieorchester Ahrensburg und der Ahrensburger Stormarn-Schule teil. Die chinesische Schülergruppe wurde eingeladen, gemeinsam mit den Ahrensburger Musikschülern und dem Polizeichor Hamburg am 27. April bei einem Konzert in der Hamburger Laeiszhalle vor großem Publikum aufzutreten.

 

Deutsch-chinesisches Kompetenzzentrum „Tierwirtschaft“

HAMBURG – Noch in den Kinderschuhen steht das Vorhaben, mit China bei der Aus- und Weiterbildung in der Tierhaltung zu kooperieren. Die deutschen und chinesischen Partner in diesem Vorhaben haben sich vorgenommen, ein wirtschaftlich tragfähiges „Deutsch-Chinesisches Kompetenzentrum Tierwirtschaft“ (Arbeits- titel) aufzubauen.

 

Reisen & Verkehr

Boao wird zur neuen Touristenhochburg auf Hainan

Bekannt durch das alljährliche Asien-Forum

Der feine Sandstrand von Boao  Foto: cns
Der feine Sandstrand von Boao Foto: cns

HAINAN – Weniger als zwei Stunden vom Haikou Meilan Airport entfernt, führen Schnellstraßen nach Boao Aquapolis, gelegen an der Ostküste der Insel Hainan. Flüsse, Seen, das Meer, Sandstrände, Inselchen, Berge und heiße Quellen machen das ehemalige kleine, verschlafene Dorf zu einem Anziehungspunkt für Touristen. Wasser und Strand, grüne Wälder entlang der Küste, Kokospalmen, die sich im Winde wiegen und der wohlriechende Rauch aus den Küchen der kleinen Dörfer – eine wunderbare Atmosphäre, die zu einem Strandurlaub einlädt.
Hier entsteht seit wenigen Jahren ein neuer Badeort …

Reisterrassen von Krebsen bedroht

KUNMING – Der erste Eindruck von den Reisterrassen bei Yuanyang ist überwältigend: Schmale Stufen an den Bergen bis zum Horizont. Dazwischen kleine Dörfer, einsame Bäume und Trampelpfade, auf denen die Bauern ihre Wasserbüffel zur Arbeit treiben. So sieht das Paradies aus, möchte man meinen – friedlich, nur die Vögel zwitschern und einige Hunde kläffen. Doch dieses Paradies ist in Gefahr!

Abriss von Tempelanlagen – Behörden ordnen Untersuchung an

Der wichtige und alte Xiangjiao-Tempel bei Xi'an  Foto: cns
Der wichtige und alte Xiangjiao-Tempel bei Xi’an Foto: cns

XI’AN – Medien berichteten, dass einige der Gebäude des Xingjiao-Tempels bei Xi’an, die vor mehr als 1.300 Jahren in der Tang Dynastie (618 – 907) errichtet wurden, kurz vor dem Abriss stünden. Der Tempel ist die Grablege vieler bedeutender Mönche wie Xuanzang, einem buddhistischen Mönch und chinesischem Pilger nach Indien, der die heiligen Schriften des Buddhismus aus dem Sanskrit ins Chinesische übertrug. Die Lokalregierung erklärte, sie beabsichtige später eingefügte Gebäude abzureißen, so dass die Tempelanlage bessere Chancen habe, in das UNESCO Weltkulturerbe Verzeichnis aufgenommen zu werden.

 

Lesen Sie mehr über den Konflikt in Ausgabe 23

 

In 57 Tagen um die halbe Welt: New Silk Road wieder unterwegs

Weite und Wolken locken die chinesischen Abenteurer   Foto: cth
Weite und Wolken locken die chinesischen Abenteurer Foto: cth

SHANGHAI – In wenigen Wochen ist es wieder soweit, zum siebten Mal beginnt eine span- nende Reise auf vier Rädern. Die Rallye 2013, die von Shanghai nach Hamburg führt, wurde in den letzten Monaten eifrig vom China Tours Büro in Shanghai/ One Billion Voices vorbereitet. Mit von der Partie sind diesmal 27 abenteuerlustige Teilnehmer, hauptsächlich chinesischer Herkunft, sowie zwei Deutsche, die sich in 13 Autos inklusive Servicewagen auf die 16.000 Kilometer lange Fahrt begeben. Hierfür werden moderne Wagen, unter anderem der Automarken BMW, Audi, Landrover und Santana auf die Straße geschickt.  …

 

Henan – Wiege der chinesischen Kultur

Auf den spektakulären Klippen von Guoliang

Foto: Lukas WEBER
Foto: Lukas WEBER

Reportage von Lukas WEBER
Auf Chinareise durch die Provinz Henan ist das kleine Bergdorf Guoliang (郭亮) ein absolutes, wenn auch in Europa wenig bekanntes Muss. Über dem Abgrund einer 300 Me- ter hohen Klippe kauernd, bietet es nicht nur ein sagenhaftes Motiv für Maler und Fotografen, sondern auch Sportkletterer und Basejumper kommen hier auf ihre Kosten. Im Frühling legt sich die Pfirsichblüte wie ein rosafarbener Teppich über die „Berge der 10.000 Unsterblichen“ und bietet den Besuchern ein bezauberndes Erlebnis.
Meine Fahrt über eine abenteuerliche Straße, die sich durch einen spektakulären Tunnel den Berg hinauf windet, wird belohnt mit dem Anblick des malerischen Dorfes.

 

Die ganze Geschichte finden Sie hier

 

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