Frankfurt a.M.: Empfang zum Frühlingsfest im Generalkonsulat der VR China

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Das Foto zeigt v.l.n.r. Stadtkämmerer Becker, Bürgermeister Cunitz, GK Liang und MdL Schäfer-Gümbel.
Das Foto zeigt v.l.n.r. Stadtkämmerer Becker, Bürgermeister Cunitz, GK Liang und MdL Schäfer-Gümbel.

09.02.2016, Frankfurt a.M. –

Das Frühlingsfest (Chunjie) nach dem chinesischen Mondkalender ist das bedeutendste Fest im chinesischen Jahreskreis. Es ist daher auch eine Zeit der Feiern und Veranstaltungen. In Frankfurt a.M. wechseln sich Stadt und Generalkonsulat der VR China jährlich ab, die Veranstaltung eines Chunjie-Empfangs für die große regionalen Gemeinschaft der Überseechinesen und das ihr nahestehende Frankfurter Publikum auszurichten.

Für das Jahr 2016 war der Generalkonsul Chinas, LIANG Jianquan, Gastgeber des Empfanges am 5.2. Und – wie nicht anders zu erwarten – konnte das Generalkonsulat mit 300 Gästen „volles Haus“ vermelden. Die ausgesprochene Wertschätzung, die Generalkonsul Liang und seine Landsleute in der Mainmetropole genießen, kam aber nicht nur in der hohen Besucherzahl zum Ausdruck, sondern vor allem auch darin, dass aus den Reihen des Frankfurter Magistrats (der Stadtregierung) sage und schreibe 8 Mitglieder zugegen waren. Neben Bürgermeister Olaf Cunitz und Stadtkämmerer Uwe Becker waren dies die Stadträte Jan Schneider, Michael Paris (bei der chinesischen Community besonders gerne gesehener Gast), Peter Mensinger, Claus Möbius, Dr. Lutz Raettig und Dr. Renate Sterzel. Auch der erste Bürger der Stadt, Stadtverordnetenvorsteher und „Parlaments-Chef“ Stephan Siegler, gehörte zu den Ehrengästen der Veranstaltung. Von außerhalb Frankfurts angereist waren Klaus Schlappner, namhafter Fußballtrainer und zwischen 1992 und 1995 Trainer des chinesischen Nationalteams (zugleich Ehrenprofessor der Sporthochschule in Shijiazhuang), und aus dem Hessischen Landtag Fraktionsvorsitzender Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD).

In seinem von musikalischen Darbietungen wie etwa „Freude des Frühlingsfestes“, „Jasmin-Blume“ oder „Tanz der goldenen Schlange“ umrahmten Grußwort erinnerte Generalkonsul Liang daran, dass im zurückliegenden Jahr des Schafes die chinesisch-deutschen Beziehungen sich standhaft und beharrlich wie das Schaf entwickelt hätten und auf hohem Niveau konsequent vorangeschritten seien.

Das politische Vertrauen zueinander sei weiter verstärkt worden. Besonders hervorzuheben sei die intensive Zusammenarbeit auf dem Finanzsektor, was insbesondere den Finanzplatz Frankfurt betreffe. Die sehr große chinesische Community in der Region sei ebenso wie das Wachsen der chinesischen Investitionen gerade im Rhein-Main-Gebiet ein guter Anlass, die Zusammenarbeit noch weiter auszubauen.

Konkret erhoffe er sich, dass die chinesischen Unternehmen, die Überseechinesen und die chinesischen Studenten in Frankfurt noch mehr Erleichterungen erhielten. Der Generalkonsul erläuterte ebenso die Entwicklung der chinesischen Wirtschaft zu einer „Neuen Normalität“ wie er dem Wunsch nach einer weiteren Verstetigung der vertrauensvollen bilateralen Zusammenarbeit im Jahr des Affen, einem Jahr übrigens, das China traditionell „besonders viele Babys beschere“.

Für die Stadt Frankfurt betonte Bürgermeister Cunitz den außergewöhnlich hohen Stellenwert Chinas für die Stadt. Hier gebe es eine der größten chinesischen Communities in ganz Europa. Im Rhein-Main-Gebiet hätten sich ca. 550 chinesische Unternehmen angesiedelt, Banken wie auch andere Unternehmen jeglicher Art. Gerade im Bankenbereich hätten alle wichtigen chinesischen Banken ihren Sitz in Frankfurt. Ebenso wie GK schloss er mit guten Wünschen für das chinesische Neue Jahr für beide Seiten und auch speziell für die Anwesenden. (bo)

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