China – Albtraum der Deutschen Welle

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Als Journalist bei der Deutschen Welle zu arbeiten ist sicher für so manchen deutschen Uniabsolventen oder chinesischen Germanistik Studenten ein absoluter Traumjob. Li Qi aus Düsseldorf lebte diesen Traum zehn Jahre lang, dann wurde sein Vertrag als freier Redakteur gekündigt.
Gnadenlos, mit Dokumenten und Aufzeichnungen stichhaltig belegt, rechnet Li mit der Deutschen Welle (DW) ab. Er bezieht sich auf den Zeitraum von 2008 bis 2011, angefangen bei der Tibetkrise 2008 bis zu seinem unfreiwilligen Ausscheiden 2011. Li berichtet vom Einfluss der Falun Gong auf die deutsche Medienlandschaft, stellt die Zensurfrage an die DW und beschreibt den alltäglichen Albtraum eines freien Journalisten, der auf eine bestimmte Stundenzahl angewiesen ist, um zu überleben.
Dieses Buch macht den Leser sprachlos. Warum hat die deutsche Presse bisher so wenig über diesen Skandal berichtet? Ist die Chinaberichterstattung letzten Endes politisch gefärbt? Hoffen mag man es nicht. (vs)

Li Qi
China-Albtraum der
Deutschen Welle
August v. Goethe Literaturverlag
412 Seiten

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