Südchina: Einblicke in das „Dorf der langen Haare“

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Es gibt ein Dorf in dem südchinesischen autonomen Gebiet Guangxi namens Huangluo. Das Dorf, das von der nationalen Minderheiten Yao bewohnt wird, ist bekannt für seine Bewohnerinnen mit ihren langen Haaren und roten Trachten.

In dem Dorf mit etwa 60 Haushalten leben insgesamt über 120 erwachsene Frauen, 80 davon haben Haare, die länger als 1,4 Meter lang sind, die längste Haarpracht misst 1,8 Meter. 2002 wurde das Dorf wegen der langen Haare ins Guiness-Buch der Rekorde aufgenommen.

Alle Bewohnerinnen fangen im Alter von 12 Jahren an, ihre Haare lang wachsen zu lassen. Sollten sie doch gelegentlich ihre Haare schneiden lassen, müssen die abgeschnittenen Haare aufbewahrt werden. Im Alltag wickeln sie ihre Haare um den Kopf, Frauen unter 18 Jahren müssen die Haare in einem schwarzen Tuch einwickeln.

Um gesunde, lange und schwarze Haare zu haben, geben die Bewohnerinnen auch einige Tipps, wie zum Beispiel nur Kämme aus Holz zu benutzen und zum Waschen das Wasser zu verwenden, in dem zuvor Reis gewaschen wurde und auch Kräuter beinhaltet.

Mittlerweile ist das Dorf eine touristische Attraktion geworden und zieht zahlreiche Schaulustige an. Möchte man ein Foto mit den Bewohnerinnen machen, kostet das normalerweise 15 bis 20 Yuan. (German.china.org.cn)

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Eine Frau wickelt ihre Haare um den Kopf.

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