China plant Nationalpark für Pandabären

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Die Provinzen Sichuan, Shaanxi und Gansu haben der Zentralregierung vor kurzem gemeinsam einen Plan zum Aufbau eines neuen nationalen Parks für Große Pandas vorgelegt und warten derzeit auf staatliche Genehmigung.

Foto: german.china.org.cn

Yao Sidan, Direktor des Forstamts der Provinz Sichuan, erklärt, dass das Ziel der Panda-Forschung sei, diese seltenen Tier besser zu schützen. Der Schutz des ursprünglichen natürlichen Lebensraums der Riesenpandas zähle dabei zu den wichtigsten Schutzmaßnahmen.

Sichuan sei weltweit die wichtigste Heimat von Pandas und habe bereits im Jahre 1963 das erste nationale Naturreservat für Pandas aufgebaut.Bis Ende 2015 lebten in der Provinz Sichuan insgesamt 1.387 wilde und 364 gezüchtete Pandas. Obwohl die Provinz Sichuan über die größte Anzahl von und den größten Lebensraum für Pandas verfügt, ist der natürliche Lebensraum der Pandas durch den Bau von Eisenbahnen, Autobahnen, Überlandleitungen und anderen Projekten fragmentiert worden, was die Isolation der Pandagruppen erhöht hat. Darüber hinaus stellen Erdbeben und andere Naturkatastrophen sowie das Ausbleiben der Bambus-Blüte große Bedrohungen dar. Im Jahr 2008 sind beispielsweise 57.000 Hektar Lebensraum durch Erdbeben zerstört worden.

Angesichts dessen soll ein Nationalpark für Pandas, der Gebiete der Provinzen Sichuan, Shaanxi und Gansu umfasst, wo wildlebende Pandas am häufigsten auftreten, aufgebaut werden. Die drei Provinzen haben bezügliche Untersuchungsarbeiten im April begonnen und vor kurzem den genauen Plan der Zentralregierung vorgelegt.

Der neue Panda-Park wird die Umwelt und den Lebensraum für Pandas streng schützen. Darüber hinaus dient er auch als Naturschutzgebiet, Weltnaturerbestätte, Waldpark und Sehenswürdigkeit. (german.china.org.cn)

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