Umweltschützer verbuchen Erfolg bei Luftverbesserung

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Wie eine Umweltschutzorganisation am Montag bekannt gab, zeigen die Verschmutzungskontrollen, die in 161 chinesischen Großstädten eingeführt wurden, deutliche Erfolge bei der Verbesserung der Luftqualität.

Foto: german.china.org.cn

161 chinesische Städte haben bei der Luftverbesserung Erfolge erzielt.

90 Prozent der Städte haben ihre Ziele erreicht, 14 weitere haben erfolgreich ihre PM2,5-Konzentration um mehr als 20 Prozent gesenkt, verkündet Fu Lu, Leiter des Chinabüros von Clean Air Asia, einer Umweltschutzorganisation mit Sitz in Manila, Philippinen. Vor kurzem gaben sie einen Bericht über die Bemühungen der Regierung heraus, die Luftverschmutzung zu bekämpfen.

Im vergangenen Jahr wurden die schlimmsten Schadstoffe, wie Schwefeldioxid, um 21,9 Prozent im Jahresvergleich reduziert, die durchschnittlichen PM2,5-Werte in den Städten wurden um 14,1 Prozent gesenkt, sagt der Bericht, der Zahlen des Umweltschutzministeriums zitiert.

PM2,5 steht für Feinstaub, der weniger als 2,5 Mikrometer im Durchmesser misst und ein Gesundheitsrisiko für Menschen darstellt.

Wie Fu berichtet, haben jedoch auch acht Städte einen Anstieg der PM2,5-Werte verzeichnet. Darunter sind Zhengzhou und Jiaozuo in der Provinz Henan, sie sahen im Verlauf des Jahres 2014 einen Anstieg der Werte um 9 Prozent. Yingkou in der Provinz Shandong erlebte sogar eine 23-prozentige Erhöhung. Weitere Städte, die einen erhöhten PM2,5-Werte zu melden hatten, sind: Sanmenxia in der Provinz Henan; Zaozhuang und Rizhao in der Provinz Shandong; Changchun in der Provinz Jilin und Langfang in der Provinz Hebei, so der Bericht.

„Die Reduzierung der Luftverschmutzung ist kein einfaches Anliegen, das nur eine feste Entschlossenheit braucht. Wissenschaftliche und technologische Unterstützung sind zudem notwendig“, sagt He Kebin, Leiter der School of Environment an der Tsinghua-Universität.

He erklärt, dass manche Städte nicht die Wichtigkeit der Technologie hinter den ambitionierten Zielen erkannten. Zhengzhou beispielsweise zog seine Ziele für das Jahr 2018 vor und wollte sie bereits letztes Jahr erreichen, scheiterte jedoch.

Die Verschmutzung zu kontrollieren werde jedoch immer schwieriger, meint He, denn die einfachen Probleme würden zuerst angegangen und die komplexeren Probleme blieben ungelöst.

Zu den schwierigeren Problemen gehört das bodennahe Ozon, der zweitgrößte Schadstoff Chinas, wie der Bericht erklärt.

Doch Fu und He sind beide zuversichtlich, dass die meisten Städte ihre Ziele für 2017 erreichen können. (german.china.org.cn)

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