Foshan eröffnet Repräsentanz in Frankfurt a.M.

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Das Foto zeigt die Teilnehmer an der Eröffnungszeremonie vor dem CIIPAG-Dienstgebäude in Frankfurt, vordere Reihe v.l.n.r. Stv.CIIPAG-Direktor Tang, BezBgm. Peng, MP a.D. de Maizière, BR Zhu und Direktor Xu.

Mit einer eigenen Repräsentanz ist nunmehr die im Perlflussdelta gelegene Stadt Foshan (Provinz Guangdong) in Deutschland vertreten. In einer feierlichen Zeremonie wurde die Vertretung der Sino-German Industrial Services Zone Foshan am 9.9.2016 im Gebäude der China International Investment Promotion Germany (CIIPAG) eröffnet. CIIPAG-Direktor XU Yaojun begrüßte die aus Foshan angereiste Delegation, an der Spitze Bezirksbürgermeister PENG Congen (Bezirk Shunde), und stellte die Stadt als Schwerpunkt der Robotik und künftig auch für den Bereich Industrie 4.0 in China vor. Als Vertreter des Generalkonsulats der VR in China in Frankfurt sprach der Leiter der Wirtschaftsabteilung, Botschaftsrat ZHU Weige, den gerade abgeschlossenen G 20-Gipfel in Hangzhou an und bekräftigte das hohe Niveau der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen. Die regionale Komponente sei dabei eine wichtige Flankierung. Botschaftsrat Zhu nannte in diesem Zusammenhang die unter Federführung Foshans errichtete deutsch-chinesische Industriestädteallianz, an deren Entstehung er bereits in seiner früheren Zeit im chinesischen Handelsministerium mitgewirkt habe. Eine wichtiges Ergebnis dieser Allianz sei, dass sich die Deutsche Messe Hannover in Foshan angesiedelt habe. Als führender deutscher Berater Foshans hob der letzte Ministerpräsident der DDR, Lothar de Maizière, seine besondere Beziehung zu der Stadt hervor, die der zu einem eigenen Kind gleiche. Von deutscher Seite aus gebe es zur Zeit geradezu einen „Polittourismus“ nach China. Das sei zwar schön, aber die eigentlich erfolgreiche Arbeit erfolge durch die nachgeordnete Ebene. Diese müsse den Firmen unter Vermittlung sehr praktischer Informationen den Weg nach China ebnen. Was die Industriestädteallianz angehe, leide sie unter dem Manko, dass auf deutscher Seite nur westdeutsche Städte vertreten seien, dagegen noch keine ostdeutschen. Hieran arbeite er. Die Ansiedelung bei der CIIPAG sei zu begrüßen, da sich diese in nicht einmal zwei Jahren zu einem äußerst effektiven Team in Deutschland entwickelt habe. Als früherer Vertreter des Bundeswirtschaftsministeriums wies MD a.D. Werner Ressing darauf hin, dass die im laufenden Jahr auf der Hannover-Messe begründete Industriestädteallianz insgesamt noch ausbaufähig sei. Es sei nun Aufgabe der neu errichteten Repräsentanz, deutschen Firmen den Weg nach China zu weisen. Bezirksbürgermeister Peng erinnerte daran, dass Made in China 2025 und Deutschlands Industrie 4.0 eine ideale Komplementärfunktion hätten. In Guangdong gebe es zwei herausragende Industriezonen, eine davon sei Foshan. Von der neuen Repräsentanz erwarte man sich eine weitere Dynamik der bilateralen Kooperation, die Verbindung von deutscher Qualität und chinesischer Quantität. Im Anschluss an die Worte des Bezirksbürgermeisters wurde die Gründungstafel für die Vertretung feierlich enthüllt. (bo)

Das Foto zeigt die Teilnehmer an der Eröffnungszeremonie vor dem CIIPAG-Dienstgebäude in Frankfurt, vordere Reihe v.l.n.r. Stv.CIIPAG-Direktor Tang, BezBgm. Peng, MP a.D. de Maizière, BR Zhu und Direktor Xu.
Das Foto zeigt die Teilnehmer an der Eröffnungszeremonie vor dem CIIPAG-Dienstgebäude in Frankfurt, vordere Reihe v.l.n.r. Stv.CIIPAG-Direktor Tang, BezBgm. Peng, MP a.D. de Maizière, BR Zhu und Direktor Xu.

 

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