Hamburg Summit 2016: Neue Kooperationen für China und Europa

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Der 7. Hamburg Summit: China meets Europe findet am Mittwoch und Donnerstag in der norddeutschen Metropole statt. Die chinesische Wirtschaft befindet sich aufgrund der „Neuen Normalität“ in einer Phase der Umwandlung und Optimierung. In einem CRI-Exklusivinterview sagte Corinna Nienstedt, Leiterin des Geschäftsbereichs International der Handelskammer Hamburg, eines Veranstalters des Gipfels, dass die europäische Wirtschaft wegen u.a. des Brexit und des Führungswechsels in den USA vor vielen instabilen Faktoren stehe. So könnten auf der Plattform des Gipfels China und Europa einerseits wirtschaftliche und politische Fragen erörtern, über neue, angepasste Maßnahmen beraten, und andererseits könnten sie über ein innovatives Wachstum in China sprechen. Corinna Nienstedt nennt weitere Diskussionsthemen:

„Wir haben ganz stark das Thema Green Economy, Umweltverschmutzung, Ressourceneffizienz. Das ist etwas, was sehr stark interessiert, weil das ein Thema ist, das China sehr stark bewegt, und wo die europäischen Unternehmen sehr viel beisteuern können mit ihrer Technologie. Das zweite Thema ist Innovation, „made in China 2025″, hier in Deutschland sagen wir Industrie 4.0. Ich glaube, es ist sehr wichtig, dass das deutsche Konzept Industrie 4.0 gut erklärt wird, und dass wir auch verstehen, was China mit „made in China 2025″ meint. Ich glaube, das müssen wir sehr intensiv besprechen. Ein weiterer Punkt ist, wie können wir noch mehr bilaterale Investitionen fördern, das heißt chinesische Investitionen in Europa und europäische Investitionen in China.“

China verfolgt in Europa, besonders in Deutschland, viele Investitionsprojekte. Bezüglich der Übernahmen und Investitionen von chinesischen Betrieben in Deutschland sind in der Vergangenheit jedoch immer wieder negative Berichte aufgetreten. Es herrscht die Stimmung, dass China Deutschland „aufkaufen wolle“. Die Hamburger Handelskammer hoffe, so Nienstedt, dass der Gipfel klarstellen könne, dass Deutschland chinesische Investoren in der Tat sehr begrüße:

„Da bin ich relativ sicher, dass deutlich wird auf dem Gipfel, dass chinesische Investitionen in Europa sehr positiv wahrgenommen werden von den Unternehmen, denn die chinesischen Investoren geben in aller Regel eine Beschäftigungsgarantie, sie belassen das hiesige Management im Amt und sie lassen auch die Marken, also die Brands. Und wir haben eigentlich sehr, sehr positive Erfahrungen mit chinesischen Investoren gemacht und bei dem Hamburg Summit werden auch deutsche Firmenvertreter auftreten, die diese positiven Erfahrungen mit chinesischen Investoren machten.“ (german.cri.cn)

Dawei PENG /cnsphoto.com

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