Das Duo Verena Juliette

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Künstlerische Zusammenarbeit: Ein Höhepunkt der China Time

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Von links: Verena und Juliette

Hamburg, November: Für Prof. Elmar Lampson, Präsident der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, ist die Vertiefung der künstlerischen Zusammenarbeit mit China ein großes Anliegen. So war es ihm auch eine besondere Freude, das Duo Verena Juliette im Rahmen der China Time einführen zu können.
Das junge Duo hat bereits in vielen internationalen Konzertsälen gastiert. Die Vielfältigkeit in ihrem Repertoire geht vom Barock bis hin zu Uraufführungen und Kreationen, welche ihnen besonders am Herzen liegen. Für die Saison 2016/2017 werden Verena und Juliette u. a. beim Festival Jeune Talents, in Basel bei der Boubo Music Fondation und beim Soirée Musicale in Vétraz-Monthoux zu hören sein.
Die Geigerin Verena Chen und die Pianistin Juliette Journaux fanden sich am Conservatoire National Superior de musique Paris (CNSMDP). Die große Leidenschaft für Kammermusik verbindet sie. Beide treten auch als Solisten auf, gewannen zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Juliette Journaux wird seit 2015 von der Boubo-Music Stiftung Schweiz gefördert. Verena Chen spielt als mehrfache Preisträgerin seit 2014 eine Violine von Giovanni Grancino, Mailand 1690, aus Hamburger Familienbesitz zwei wertvolle französische Bögen von A. Lamy, Paris sowie Vatelot.
Im Rahmen der China Time 2016 traten die jungen Musikerinnen in der kleinen Laeisz-Halle mit einem anspruchsvollen Programm auf. Cesar Francks Sonate für Violine und Klavier A-Dur Op.120 und He Zhanhaos/Chen Gangs Butterfly Lovers Violin Concerto (Auszug) zogen die Zuhörer bereits in ihren Bann. Das – sonst häufig störende – Rascheln von Bonbonpapier und Räuspern unterblieb. Vor allem die chinesische Kommune war tief bewegt von der Interpretation der „Butterfly Lovers“.

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Von links nach rechts: Generalkonsul Sun Congbin, Jueliette, Verena und Prof. Chen Xiaoyong

Nach der Pause spielten sich die jungen Künstlerinnen weiter in die Herzen der Zuhörer mit Tchaikovsky, Gou Siye, Fritz Kreisler und Maurice Ravel. Die leidenschaftlichen Kammermusikerinnen wurden gebührend gefeiert. Ein Sponsoren-Freundeskreis lud anschließend im Foyer zu Gesprächen bei Getränken und Kleinigkeiten ein. Ein reger Gedankenaustausch entspann sich. Vertreter der Chinesischen Botschaft, des Konsulats und des Hamburger Senats waren unter den Gästen und äußerten den Wunsch, diese begeisternden Musikerinnen öfter in Hamburg hören zu können.
Bei diesem noch jungen Duo beeindruckt nicht zuletzt das makellose Zusammenspiel, das auch bei schwierigen Einsätzen oft nicht einmal des Blickkontaktes bedurfte. (Helga von der Nahmer)

 

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