„Huayin – Chinesische Sprachenschule“ feiert Chunjie und Jubiläum zugleich

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Nur wenige Plätze im ca. 800 Besucher fassenden Saal des städtischen Veranstaltungshauses „Saalbau Bornheim“ blieben unbesetzt, als die „Huayin – Chinesische Sprachenschule“ am 28.1.2017 in dem Frankfurter Traditions-Stadtteil Bornheim das Startsignal zu ihrer alljährlichen „Chunjie-Feier“ gab. Und die diesjährige Feier war schon deshalb eine besondere, weil es gleichzeitig das 20jährige Bestehen der Schule zu feiern gab. Die Huayin Chinesische Sprachenschule ist eine Samstagsschule (Gastgeber ist die Frankfurter Stauffenbergschule) für die chinesischen Sprachen und Kulturen. Gegründet im Jahr 1997, kann die Schule auf stetig wachsende Schülerzahlen in der Vergangenheit zurückblicken und ist heute eine führende chinesische Schule in Deutschland und Europa. Mit mehr als 500 Schülern und ca. 40 Lehrern und Angestellten bietet die Schule ein umfassendes und professionelles Unterrichtsprogramm an. Das Angebot reicht von Sprachunterrichten bis zu verschiedenen kulturellen Kursen wie zum Beispiel Tanz-, Kalligraphie- und Malkursen.

Quelle: bo

An die gewachsene Tradition der Schule, ihre Geschichte und die Bedeutung der Schule namentlich für die chinesische Community erinnerte auch die Direktorin der Schule, Frau Dr. WANG Jingling, in ihrer Eingangsbegrüßung. Zu Wort kam ebenfalls der Gründer der Schule, der aus England angereiste Pastor TAO Enguang. Motiv für die Schulgründung sei es gewesen, den Kindern der fern ihrer Heimat lebenden Chinesen die Möglichkeit zu geben, systematisch ihre Muttersprache gut zu lernen, ohne dafür nach China zurückreisen zu müssen. Ein solches Projekt vermittle zugleich generell einen emotionalen Motivationsschub für das Lernen von Sprachen. Konsul LU Qizi vom Generalkonsulat der VR China in Frankfurt a. M. erinnerte an das 20jährige Bestehen der Schule, einen Zeitraum, in dem sich Huayin zur größten chinesischen Sprachenschule in Deutschland entwickelt habe. Er dankte der Stadt Frankfurt und der Stauffenbergschule für die angenehme und gute Kooperation. Seitens der Stadt selbst kam vom Magistrat (Stadtregierung) Frau Stadträtin Dr. Ursula Fechter zu Wort, die die Grüße und Glückwünsche des Oberbürgermeisters und des gesamten Magistrats überbrachte. Sie wies auf die weit über 10.000 in der Region lebenden Chinesen ebenso hin wie auf die mehr als 400 chinesischen Unternehmen sowie überhaupt auf die Vielzahl der institutionellen Verflechtungen zwischen der Stadt Frankfurt und China. Nach der anschließenden Preisverleihung für die Gewinner eines Aufsatzwettbewerbes der Schule startete ein mehrstündiges, von Schülern und auch Eltern dargebotenes Kulturprogramm, das von Gedichten und Kinderliedern über Instrumentaldarbietungen, Gesänge, und Tänze (einschließlich Streetdance) bis hin zu einer „Kungfu-Show“ reichte. (bo)

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