Rosenmontag in Mainz: „Meenzer Chinese“ marschieren wieder mit

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Quelle: bo

Der diesjährige Rosenmontagsumzug in der deutschen Karnevalshochburg Mainz brach alle bisherigen Rekorde. Und unter den 9.500 Teilnehmern: Die „Meenzer Chinese“. Nachdem der traditionelle Umzug im vergangenen Jahr kurzfristig witterungsbedingt abgesagt werden musste, erreichte der Zug in diesem Jahr mit der genannten Teilnehmerzahl und 154 Zugnummern eine neue Höchstmarke. Das ergab neun Kilometer Länge – auch dies ein Rekord. Unter dem diesjährigen Fastnachtsmotto: „De Dom gehört zu Meenz am Rhoi, wie Fassenacht, Weck, Worscht un Woi“ bewegte sich der „närrische Bandwurm“ ab 11.11 Uhr durch die Mainzer Innenstadt, vor mehr als 500.000 Zuschauern am Straßenrand und Millionen vor den Bildschirmen. Und wie im Jahre 2015 bereicherten auch in diesem Jahr die „Meenzer Chinese“ die bunten Zugnummern und dokumentierten die gelungene Einbindung der chinesischen Community in alte deutsche Traditionen. Insgesamt 42 Teilnehmer stellte die Gruppe, die durch Mitglieder des Konfuzius-Instituts Frankfurt, der Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft Mainz – Wiesbaden (GDFC) sowie der Dongfang Tanzschule gebildet wurde. Eine wichtige Patenrolle spielte dabei die Geschäftsführerin des Frankfurter Konfuzius-Institutes, Frau Christina Werum-Wang, die als Mainzerin („Meenzer Meedche“) die Mainzer „Fassenacht“ gewissermaßen bereits mit der Muttermilch verinnerlicht hat. Und so erfreuten die „Meenzer Chinese“ das Publikum nicht durch ihre traditionellen Tänze und Gewänder, sondern auch durch etwas Bleibendes, nämlich die reichlich in die Zuschauermenge geworfenen Glücksbälle, Glückskekse und Glücksknoten. (bo)

Quelle: bo

Das Foto zeigt die „Meenzer Chinese“ vor Abmarsch des Zuges

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