Science City Frankfurt-Riedberg: Deutsch-chinesische Begegnung von Entwicklern technologischer Zukunftsprojekte

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Quelle: bo

Der Frankfurter Stadtteil Riedberg entwickelt sich zu einem dynamischen Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort, der „Science City Frankfurt-Riedberg“. Dieser Ort bildete am 17.5.2017 die mehr als geeignete Lokation für einen intensiven Meinungs- und Erfahrungsaustausch zwischen den Chefs des FiZ Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie und der Rongtong Science & Technology Industry Group aus Beijing.

In Riedberg haben private und öffentliche Investoren aus Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam mit dem Land Hessen und der Stadt Frankfurt das Kooperationsprojekt Science City Frankfurt-Riedberg mit bereits sehr erkennbaren Erfolgen ab 2002 auf den Weg gebracht. Auf ursprünglich grünen Wiesen wurde ein Projekt mit Ausmaßen in Gang gesetzt, die an die Entstehung chinesischer HiTech-Parks erinnern. Kern der Science City Frankfurt-Riedberg ist die Goethe-Universität,. die auf dem Campus Riedberg alle naturwissenschaftlichen Fakultäten konzentriert. Parallel dazu haben sich in Riedberg renommierte Institute wie das Max-Planck-Institut für Biophysik, das Max-Planck-Institut für Hirnforschung und das Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) sowie weltweit agierende Technologieunternehmen niedergelassen oder lassen sich nieder. Ein zentraler Treiber und Katalysator dieser Entwicklung ist das FiZ Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie, ein marktorientiertes, in Public Private Partnership betriebenes Technologiezentrum. Es stellt kleinen und mittleren Unternehmen aus dem Bereich der Life Sciences die idealen Rahmenbedingungen für Innovation und Wachstum bereit. Gesellschafter der 2002 gegründeten und auf eine Initiative des früheren Hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch zurückgehenden FiZ GmbH sind das Land Hessen, die Stadt Frankfurt am Main und die IHK Frankfurt am Main. Unternehmenszweck gemäß Gesellschaftervertrag ist die Unterstützung der Entwicklung der Biotechnologie-Wirtschaft im Rhein-Main-Gebiet, die Förderung und Erhaltung der in der Region vorhandenen Biotechnologie-Potenziale, die Ansiedlung von Unternehmen aus dem Bereich der Biotechnologie in der Region und die Schaffung von qualifizierten Arbeitsplätzen in diesem Bereich, insbesondere durch den Betrieb eines Zentrums für biotechnologieorientierte Existenzgründer und Unternehmen. Am 17.5. nun empfing FiZ-Geschäftsführer Dr. Christian Garbe Besucher der Rongtong Science & Technology Industry Group aus Beijing unter Leitung von deren CEO ZHANG Jian zu einem ausführlichen Meinungs- und Erfahrungsaustausch. Rongtongs Tätigkeitsfeld weist viele Schnittmengen mit FiZ auf, so errichtet und betreibt man HiTech-Industry-Parks, fördert und finanziert Gründerinitiativen. Im Bereich der Zukunftstechnologien kooperiert man mit chinesischen Spitzenuniversitäten wie etwa der Beijing University, der Beijing Normal University und der University of Shanghai for Science and Technology, ebenso auch mit der Chinese Academy of Sciences(CAS). Dr. Garbe beschrieb in einer Präsentation die Entwicklung des FiZ, unter dessen Dach inzwischen 16 Firmen angesiedelt sind. Man betreibe ein marktorientiertes Technologiezentrum, das KMUs im Bereich Life Science eine optimale Startgrundlage gewähre. Als herausragende aktuelle Projekte beschrieb Dr. Garbe die Entwicklung der weltweit größten Krebsdatenbank und die Befassung mit Krankheiten des zentralen Nervensystems. Für Rongtong erfolgte die Präsentation durch John ZHANG, verantwortlich für die Außenbeziehungen seiner Unternehmensgruppe. Er nannte den Bereich der Zukunftstechnologien als Unternehmensgegenstand, umgesetzt durch die vorgenannten konkreten Tätigkeitsfelder. Inzwischen überstiegen anders als in der Anfangsphase die Gewinne deutlich die getätigten Investitionen. Die Begegnung in Frankfurt sahen die chinesischen Besucher eingebettet in die Seidenstraßeninitiative, zu deren Zielen nach Staatspräsident XI Jinping auch die internationale Kooperation von HiTech-Parks gehöre. Daher habe man zuvor Spanien und die Schweiz besucht und werde nach einem anschließenden Besuch des Technologieparks Heidelberg nach Lyon aufbrechen. (bo)

Quelle: bo

Das Foto zeigt v.l.n.r. CEO ZHANG, CEO Dr. Garbe, J. ZHANG, Frau Oleksandra Borzenko (FiZ), Dr. M. Borchmann

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