China-Europa-Güterzug

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Aus Verbindungen zwischen China und Deutschland entstehen neue Chancen

Quelle: People’s Daily

Der Duisburger Hafen ist heute eine wichtige Station des chinesisch-europäischen Güterzugs geworden. Laut Ralf Meurer, Geschäftsführer der GFW Duisburg, könnte sich die Stadt dank des China-Europa-Güterzugs zum Handelszentrum zwischen den beiden Ländern entwickeln.

Bis Mai 2017 haben über 4000 Güterzüge 28 chinesische Städte mit 29 Städte in elf europäischen Ländern verbunden. Unter den 1700 Güterzügen im Jahr 2016 waren über 1000 Züge zwischen China und Deutschland.

Wöchentlich kommen ca. 20 Güterzüge aus China im Duisburger Hafen an. Die Güter auf diesen Zügen haben bereits 20 Prozent der Umschlagsmenge des Hafens ausgemacht. Duisburg war damit der einzige Hafen 2016 in Deutschland, der keinen Verlust, sondern Gewinne gemacht hat.

Die Yuxinou-Verbindung war die erste Eisenbahnstrecke von Chongqing via Xinjiang nach Europa. Die Linie ist etwa 11.000 Kilometer lang. Der Gütertransport dauert nur zwölf Tage, mehr als 30 Tage schneller als die Schifffahrt und die Kosten der Förderung durch Eisenbahn sind nur ein Fünftel der durch Luftfahrt. Der Erfolg der Yuxinou-Verbindung stellt die enge Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland dar.

Der Aufbau des Wirtschaftsgürtels entlang der Seidenstraße kommt Deutschland ebenfalls zu Gute. Es gibt derzeit in Duisburg 45.000 Arbeitsplätze, die einen direkten oder indirekten Bezug auf den Hafen haben, eine Vermehrung von 26.000 als im Jahr 2000. Die Rheinische Post hat in ihrem Bericht die chinesische „Belt and Road“-Initiative als Motor der Beschäftigung in der Region bezeichnet. (people’s daily)

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