Mahjong wird zu beliebter Freizeitbeschäftigung für Amerikaner

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Mahjong hat sich zu einer populären amerikanischen Freizeitbeschäftigung entwickelt, seit es Anfang der 1920er Jahre in den USA eingeführt worden ist.

Jeden Montag- und Donnerstagnachmittag im Bryant Park, einem der ruhmreichsten öffentlichen Orte im Zentrum von New York City, können die Geräusche des Aneinanderreibens von Spielsteinen und der Wutausbrüche bei Ziehung eines erfolglosen Steins nur ein verlockendes Spiel bedeuten: Mahjong. Das ursprünglich in China vor rund 150 Jahren entsprungene Mahjong ist ein faszinierendes, Gin Rummy-ähnliches Spiel, das mit Spielsteinen und nicht mit Karten gespielt wird. Das Spiel hat sich zu einer populären amerikanischen Freizeitbeschäftigung entwickelt, seit es Anfang der 1920er Jahre in den USA eingeführt worden ist.

Nationale Mahjong-Liga hat 500.000 Mitglieder

Die Liga hat mit nur 32 Mitgliedern begonnen, als sie 1937 gegründet wurde, um das Spiel zu standardisieren. Jedes Jahr gehen die Erlöse aus dem Absatz der offiziellen Regelkarten der Liga direkt an gemeinnützige Organisationen in dem Land. Mittlerweile habe die Liga 500.000 Mitglieder, das Spiel sei also sehr, sehr populär, so Linda Fisher, Organisatorin des Mahjong-Bereichs im Bryant Park. “Wenn man eine Karte von der Liga kauft, geht das Geld an die Wohltätigkeitsorganisation.“

Mahjong hat das moderne Amerika als gemeinschaftsbildendes Spiel geformt

Das Spiel hat sogar eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der amerikanischen Kultur gespielt. Kulturell war Mahjong in den 1920er und 1930er Jahren wichtig in Chinatown, da es den chinesischen Amerikanern eine kulturelle Verbindung zu einer Zeit gab, in der viele andere Amerikaner sie als ständige Ausländer ansahen. Mahjong bot die Chance für Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, sich zusammenzusetzen und gemeinsam zu spielen, und auf diese Weise ein gemeinsames Erbe aufzubauen.

In den Jahrzehnten während und nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Mahjong zur Basis einer wichtigen Gemeinschaftsbildung unter amerikanischen jüdischen Frauen. Als Familien in den Nachkriegsjahren aus überfüllten Stadtzentren wegzogen, bemerkten sie das Gefühl der Isolation in den neuen Vorortgebieten. Junge jüdische Mütter wandten sich häufig dem Mahjong zu, um neue soziale Netzwerke aufzubauen.

Mahjong hilft Rentnern, neue Freundschaften aufzubauen

Mahjong erweist sich als gute Methode für Senioren, rauszukommen und neue Freundschaften aufzubauen. Das Spiel beginnt mit vier Spielern, die die Spielsteine zusammen in die Mitte des Tisches schieben. Dann helfen sich die Spieler gegenseitig, vier gleiche Mauern aus Spielsteinen aufzubauen, und zwar zweistöckig, mit der Vorderseite nach unten. Die Spieler würfeln, um zu sehen, wer als Erster zieht, unterteilen die Mauern und sortieren ihre Spielsteine. Alles ist still, bis eine Person „pong“ oder „chow“ ruft, wenn sie eine bestimmte Kombination aus Spielsteinen hat und damit das Spiel gewinnt.

Mahjong ist ein Denkspiel, bei dem man Können zeigen muss und auch Glück braucht. Schnelle Reaktion und geistige Komplexität sind bei Mahjong immer präsent. Das Spiel hält den Geist fit und gesund. Es erhält die Gehirnfunktionen und verzögert Gedächtnisverlust bei älteren Menschen. (cri)

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