Delegation aus Guizhou unterrichtet sich über Deutschland

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Das Foto zeigt die Delegation in Darmstadt, vorne v.l.n.r. Direkor CHEN Yingwu (Wirtschaftsministerium Guizhou), Dr. Borchmann und DelL WU, hinten in der Mitte Fortunes-Chef DONG Zhiwen

Darmstadt – Über Wirtschafts- und staatliche Strukturen haben sich am 2.10.2017 in der südhessischen Stadt Darmstadt Vertreter des Wirtschaftsministeriums der südwestchinesischen Provinz Guizhou und Unternehmensvertreter unterrichtet.

Bekannt ist die Provinz Guizhou u.a. durch den „Maotai“ und ihre landschaftliche Schönheit. Hier befindet sich mit dem Huangguoshu-Wasserfall der größte Wasserfall Asiens. In Guizhou gibt es 17 verschiedene ethnische Minderheiten, darunter die Bouyei, Miao und Dong, aber auch Bai, Gelao, Maonan, Mulam, Qiang, She, Sui, Tujia, Yao, Yi und Zhuang. Bereits im vg. März hatte im Rahmen einer großen Präsentation Vize-Gouverneur LU Yangzheng die Provinz in Frankfurt a.M. vorgestellt, u.a. mit den Charakteristika Gardens, Growth, Global und Golden. Entsprechend seiner Ankündigung, beim weiteren Ausbau der Provinz-Wirtschaft vertieft den Kontakt nach Europa zu suchen, besuchte nunmehr eine Delegation aus Regierungs- und Unternehmensvertretern und Leitung von WU Xiaosen (Wirtschaftsministerium) zunächst die Natursteinmesse „MARMOMACC“ in Verona und anschließend am 2.10.2017 das Unternehmen „Fortunes“ in Darmstadt, um sich hier über die Rahmenbedingungen von Kontakten mit Deutschland informieren zu lassen. In einem von Dr. Michael Borchmann (China International Investment Promotion Agency) durchgeführten Seminar wurden die Guizhou-Vertreter zunächst in die Wirtschaftsdaten der Rhein-Main-Region als Finanz-, Logistik- und IT-Zentrum eingeführt sowie in die besonderen Kooperationschancen, die sich im Bereich des produzierenden Gewerbes in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern ergeben. Eine Überblick über die staatlichen Strukturen mit gegenüber dem Bund recht autonomen Länder und die durch die Selbstverwaltungsgarantie geprägten kommunalen Gebietskörperschaften folgte, bevor der Referent noch Einzeltipps zum Aufbau eines stabilen Kontaktes nach Deutschland gab. Nach der Darmstädter Veranstaltung stand für die Delegation die Rückreise in ihre Heimatprovinz an. (bo)

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