Delegation aus Huizhou auf Hi-Tech-Reise durch Deutschland

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Frankfurt a.M. – In Frankfurt a.M. am Sitz der China International Investment Promotion Agency (CIIPA) startete am 8.10.2017 eine 16köpfige Delegation aus Huizhou (Guangdong) eine einwöchige Reise durch Deutschland, die die Besucher zu den Brennpunkten deutscher Spitzentechnologie führen sollte.

Die ca. 5 Mio Einwohner zählende Stadt Huizhou grenzt u.a. an die Provinzhauptstadt Guangdong, an Shenzhen und Dongguan und setzt namentlich in der Huizhou Zhongkai High-tech Industrial Development Zone auf den raschen Ausbau von Zukunftstechnologien. Vor diesem Hintergrund startete die aus staatlichen Vertretern der vorgenannten Entwicklungszone und Unternehmern bestehende sowie von Direktor WANG Yunbo, Mitglied des Ständigen Ausschusses der KPCh, geleitete Delegation ihr ausgesprochen anspruchsvolles Besuchsprogramm in Frankfurt bei der CIIPA, dem Pendant zur deutschen GTAI. CIIPA-Assistant-Director YANG  Xuan führte die Gäste in den Tätigkeitsbereich und die aktuell bearbeiteten Projekte der nunmehr seit zwei Jahren bestehenden CIIPA-Repräsentanz in Frankfurt ein, bevor Dr. Michael Borchmann, deutscher Senior Advisor der CIIPA, eine einführende Übersicht in die deutsche industrielle Entwicklung von „Industrie 1.0“ bis zur jetzigen „Industrie 4.0“ und deren intensive staatliche Förderung im Hinblick auf die Erhaltung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft gab. Als kleine Aufmerksamkeit überreichte er der Delegation ein regionales, in traditioneller Fertigungsweise hergestelltes Produkt, nämlich Rheingauer Riesling Wein, inzwischen auch in China ein Begriff. Und als kleinen Tipp gab er den Besuchern mit auf den Weg: „Achten Sie darauf, dass der Wein aus einem Gut mit langjähriger Familientradition im Weinbau und mit ökologischer Anbauweise stammt“. Direktor Wang wies darauf hin, dass ein Großteil der Delegationsmitglieder erstmals Deutschland besuche. Man starte das Programm mit tiefer Bewunderung für deutschen Fußball und deutsche „Industrie 4.0“. Durch die Reise wolle man sich natürlich vor allem Einblicke in letztgenannten Bereich verschaffen. Nach dem Auftakt in Frankfurt reiste die Huizhou-Delegation umgehend zur Wirtschaftsförderung nach Köln weiter, um im anschließenden Verlauf der Reise weitere Standorte in Nordrhein-Westfalen (u.a. RWTH Aachen, Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT), Saarland (u.a. Wirtschaftsförderung Saar, Forschungszentrum für künstliche Intelligenz) und Baden-Württemberg (u.a. Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung, Daimler) zu besuchen. (bo)

 

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