Chinas Experiment zum Reisanbau wird großer Erfolg

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Yuan Longping auf einer Inspektion. (Bild von Shi Ziqiang, People’s Daily)

Beim Forschungs- und Entwicklungszentrum für Salz- und Basen-unempfindlichen Reis in Qingdao sind vier Arten von Reis registriert, deren geschätzter Ertrag zwischen 6,5 und 9,3 Tonnen pro Hektar liegt.

Im Frühjahr wurden mehr als 200 Arten Reis in der Küstenstadt Qingdao in der ostchinesischen Provinz Shandong gepflanzt. Für den Boden wurde verdünntes Meerwasser verwendet, um auszutesten, welche der Reissorten in einer salzhaltigen Umgebung überleben und gedeihen kann.

Meerwasser aus dem an Qingdao grenzenden Gelben Meer wurde zum Forschungs- und Entwicklungszentrum gepumpt, bis zu einem Salzgehalt von 0,3 Prozent verdünnt und danach auf die Reisfelder geleitet. Anschließend wurde der Salzgehalt auf 0,6 Prozent erhöht, um den Reis härteren Bedingungen auszusetzen.

Die Forscher hatten mit einem Ertrag von rund 4,5 Tonnen pro Hektar gerechnet, sagte Wang Kexiang, Leiter der Technologieabteilung des Zentrums.

„Die Testergebnisse haben unsere Erwartungen weit übertroffen“, sagte Liu Shiping, Professor für Landwirtschaft an der Universität Yangzhou, der die Ergebnisse überprüfte.

Bestimmte Arten von wildem Reis, die noch nicht von Menschen manipuliert worden sind, sind bei salzhaltigem Boden überlebensfähig, aber diese haben typischerweise einen Ertrag zwischen 1,125 bis 2,25 Tonnen pro Hektar.

Yuan Longping, der Leiter des Experiments, sagte, dass er mit den Ergebnissen sehr zufrieden sei. Der als „Vater des hybriden Reis“ bekannte Yuan half bei der Einrichtung des Zentrums in Qingdao im Oktober 2016. (People’s Daily)

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