Huzhou stellt sich in Deutschland vor

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Das Foto zeigt v.l.n.r. Vize-Dir. Judy Gu (Investment Prom. Bureau), Dr. Borchmann, DelLt. Yao, WANG Xiaofeng (Shandong Wirtschaftsverein) und Direktor RUAN Xiaoming (Investment Prom. Bureau)

Frankfurt a.M. – Die Länder Bayern, Baden-Württemberg und Hessen bereiste eine Vertretung der im Yangtze Delta (Zhejiang) gelegenen Stadt Huzhou (3,6 Mio. Einwohner), um auf die Attraktivität des Standortes aufmerksam zu machen. Den Abschluss bildete eine Präsentation in Frankfurt am 2.11.2017 in unmittelbarer Nachbarschaft der Messe.

Delegationsleiter YAO Xing, Vize-Chef der Wirtschaftsentwicklungszone von Huzhou, stellte in seiner Präsentation sowohl die Stadt selbst als auch die Entwicklungszone vor. Die Stadt habe sich schon immer durch ihre besonders hochwertige Seidenproduktion ausgezeichnet. Die alte Seidenstraße habe zwar in Xi’an begonnen, transportiert worden sei auf ihr aber Seide aus Huzhou. Verkehrsmäßig prägend für Huzhou sei die unmittelbare Nähe zu Shanghai ebenso wie die gute Erreichbarkeit von Zentren wie Hangzhou, Suzhou, Wuxi und Nanjing.

Die für 2019 geplante unmittelbare Eisenbahnverbindung von Ningbo nach Deutschland werde über Huzhou führen. Wirtschaftlich setze man vor allem auf Zukunftstechnologien wie etwa die Biotechnologie. Und einen besonders hohen Stellenwert messe man Forschung und Wissenschaft bei. Dies dokumentiere sich in der Errichtung einer „Wissenschafts- und Technologie City“.

Nur 32 solcher Einrichtungen gebe es in ganz China. Industrieparks habe man 3 eingerichtet: Einen für neue Energien u.a. im Kfz-Bereich (z.B. High-Power-Batterien), einen weiteren für Biologie und Medizin, einschließlich von Nahrungsergänzungsmitteln, und einen dritte im IT-Bereich.

Dr. Michael Borchmann (CIIPA) stellte den Besuchern die Standorte in Deutschland vor, Frankfurt als Finanzzentrum und Logistikdrehkreuz, Südhessen als IT-Zentrum sowie die angrenzenden Länder Nordrhein-Westfalen (Spitzenreiter bei der Ansiedelung chinesischer Unternehmen) und Baden-Württemberg als Zentren der produzierenden Wirtschaft.

Er gab zugleich praktische Ratschläge, wie man sich angesichts des großen Standortewettbewerbs in China einzelne Vorteile beim Werben um deutsche Unternehmen verschaffen könne. In Anspielung auf eine Bemerkung von Delegationsleiter Yao, dass man in Zhejiang leider keinen Wein produziere, überreichte er den Gästen Rheingauer Riesling als hessisches Spitzenprodukt, während Delegationsleiter Yao sich mit Seide aus Huzhou revanchierte. (bo)

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