E-Sports im Schulunterricht

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Die 1984 mit der Hilfe der Volksbefreiungsarmee gegründete Lanxiang Berufsschule in der Küstenprovinz Shandong, gehört zu den größten und bekanntesten ihrer Art. Bekannt ist die Schule für ihre Ausbildung in den klassischen Professionen, wie Koch, Automechaniker und Friseur.

Ihr neues Kursangebot umfasst nun auch Videospiele. Die Videospielindustrie floriert in China. Daher liegt es nahe Kurse in den sogenannten elektronischen Sportarten (E-Sports) anzubieten. Die Ausbildung dauert drei Jahre und drei Monate. Mehr als 10 Millionen Yuan werden dafür aufgewendet.

Ziel des Kurses sei es, Studenten ohne Vorwissen über die E-Sports Industrie zu professionellen Gamern, Schiedsrichtern oder Marketingspezialisten auszubilden.

Schuldirektor Rong Lanxiang reagiert damit auf die öffentliche Nachfrage. E-Sports werden zwar oft mit dem simplen Akt des Spielens gleichgesetzt, so Rong. Doch handele es um einen wirkliche und professionelle Sportart.

Den Zahlen des Internetkonzerns Tencent zufolge, beteiligten sich im letzten Jahr 170 Millionen Nutzer an der E-Sports Industrie. Dieses Jahr erwartet Tencent sogar 220 Millionen Nutzer.

Im April dieses Jahres hat der Olympische Rat Asiens E-Sports zu einer Wettbewerbskategorie bei den Asienspielen 2022 in Hangzhou erklärt.

Der in Frankfurt am Main ansässige Wirtschaftsprüfer PricewaterhouseCoopers spricht davon, dass 51 Prozent der weltweiten E-Sports Zuschauer und Enthusiasten aus dem Asien-Pazifik Raum stammten. (cri)

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