Englischsprachkenntnisse werden in China immer besser

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Die Englischkenntnisse der Menschen in China haben ihren höchsten Stand seit 2011 erreicht. Dies geht auf einem Bericht hervor, den die schwedische Sprachschule Education First am Mittwoch in Shanghai veröffentlichte.

Das Kompetenzranking stieg laut dem jüngsten „English Proficiency Index“ des schwedischen Bildungsunternehmens Education First (EF) um drei Plätze auf Rang 36. Verglichen wurden 80 Länder und Regionen. Die Sprachschule veröffentlicht den Bericht jährlich seit 2011.

Die besten Englischsprachkenntnisse innerhalb Chinas haben demnach die Bewohner von Shanghai. Die Stadt nimmt zum vierten Mal in Folge die Spitzenposition ein. Auf den nächsten Plätzen folgen Hongkong und Beijing.

Die Studie basiert auf den Resultaten des EF Standard English Tests, den über eine Million Menschen in 80 Ländern und Regionen absolviert haben, in denen Englisch nicht die Muttersprache ist. Neun von zehn Personen, die den von EF entwickelten Test absolvierten, waren keine Kunden der Firma. Das Durchschnittsalter lag bei 26 Jahren. 48 Prozent der Teilnehmer waren Frauen.

In 80 Prozent der chinesischen Provinzen und Regionen haben sich die Englischkenntnisse der Menschen seit dem letzten Jahr verbessert. Dies sei den Bildungsreformen der Regierung und der Öffnung der chinesischen Gesellschaft zu verdanken, sagte Melissa Lam, die im Management von EF China arbeitet.

„In den vergangenen Jahren fanden zahlreiche internationale Konferenzen in China statt“, so Lam weiter. „Ich denke, das hat nicht nur bei der wirtschaftlichen Entwicklung geholfen, sondern auch die Sprachkenntnisse im Land gefördert.“

Ein weiteres bemerkenswertes Ergebnis ist, dass die Englischkenntnisse der Menschen in Fujian in den letzten Jahren stetig angestiegen sind und dass die Provinz zum ersten Mal eine der ersten fünf Plätze in China einnimmt.

„Die Sprachkenntnisse in Fujian sind kontinuierlich gestiegen“, sagte Lam. Dies liege daran, dass sich die Provinz an der maritimen Seidenstraße des 21. Jahrhunderts befindet. „Außerdem fand dort der diesjährige BRICS-Gipfel statt. Fujian hat einen Grund, die Englischkenntnisse zu fördern.“

Englisch-Professor Cai Jigang von der Fudan-Universität in Shanghai sagte, dass die chinesische Regierung und die Gesellschaft seit 1978 viel in die Sprache investiert habe. Allerdings werde im Unterricht noch immer stark auf Prüfungen getrimmt, weswegen viele Chinesen sich mündlich schlecht verständigen können.

Um dies zu ändern schlug Lam vor, dass sich der Unterricht stärker auf die Kommunikation als auf die Grammatik konzentriert. Sie empfehlt, sich im täglichen Leben ständig dem Englischen auszusetzen. Außerdem regte sie an, technische Hilfsmittel zum Lernen zu nutzen. (german.china)

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