Deutsch-Chinesisches M&A-Forum 2017 in Foshan

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CIIPA-Delegation bei MIDEA, vorne Mitte Prof. Simon, rechts daneben Vize-Präs.International MIDEA Andy GU, CIIPA-Chef LIU und Parteisekretär ZHU Xi Xiong

6.11.2017, Foshan – Die in der Provinz Guangdong gelegene Stadt Foshan gehört nicht nur zu den wirtschaftlich erfolgreichsten in ganz China, in ihr haben sich auch zahlreiche weltweit führende Unternehmen angesiedelt, aus Deutschland etwa VW, BASF und Siemens, auch Chinas herausragender Elektrogerätekonzern MIDEA hat hier seinen Sitz. Am 6.11.2017 veranstaltete die Stadt ihr diesjähriges Deutsch-Chinesisches Investment- und M&A Forum.

Hintergrund dieser besonderen Fokussierung auf Deutschland ist, dass Foshan gerade die Beziehungen zu Deutschland besonders pflegt, dokumentiert etwa in der von Foshan federführend begründeten Deutsch-chinesischen Industriestädteallianz. Vor diesem Hintergrund hatte auch die China International Investment Promotion Agency (CIIPA) die Teilnahme einer ca. 40köpfIgen Wirtschaftsdelegation aus Deutschland organisiert. Die Leitung stand unter Leitung von Professor Dr. Hermann Simon, Autor der Monographie über „Hidden Champions“ und zugleich Schöpfer des Begriffs. CIPA-Chef LIU Dianxun knüpfte in seiner Eröffnungsrede an die Beschlüsse des 19. Parteitages der KPCh an, dass China die Tür weiter für ausländische Unternehmen öffnen und die internationale Wirtschaftskooperation weiter beschleunigen wolle. Für die Provinz Guangdong verwies deren stellv. Wirtschaftsminister CHEN Yuehua darauf, dass er sich gerade in München aufgehalten und dort eine eigene Repräsentanz Guangdongs eingerichtet, auch vor dem Hintergrund der Regionalpartnerschaft zwischen der Provinz Guangdong und dem Bundesland Bayern. Und die Stadt Foshan unterhalte eine Städtepartnerschaft mit Ingolstadt. Parteisekretär GUO WENHAI hob neben den wirtschaftlichen Erfolgen Foshans auch dessen grosse Kultur und den Stellenwert in der Kampfkunst hervor. Professor Dr. Simon erläuterte, dass neben den Großunternehmen auch sehr viele Hidden Champions bereits einen Sitz in China hätten. Denn die Basis für die Globalisierung sei der internationale Austausch. Seitens der chinesischen Unternehmen gebe es allerdings ein Innovationsproblem. Dies sei bedingt durch die Furcht vor Nachahmung. Hier sei der Staat im Hinblick auf eine Verbesserung des Rechteschutzes gefordert. Es Schloßen sich Vorträge zu Einzelthemen ebenso an wie Diskussionsforen von Unternehmen und Wirtschaftsförderern einerseits und Anwälten, Wirtschaftsprüfern u.ä. andererseits.
Die deutsche Delegation absolvierte ergänzend ein Kulturprogramm (u.a. Besuch des Ahnentempels und eines Löwentanzes) sowie Unternehmensbesichtigungen (u.a. des Innovationszentrums von MIDEA). (bo)

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