„Ein Leben ohne Hund ist ein Irrtum“

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GK WANG Shunqing und OB Peter Feldmann eröffnen den Chunjie-Empfang

9.2.2018, Frankfurt a.M. – Als Ausdruck der engen und freundschaftlichen Beziehungen zwischen der Stadt Frankfurt und der großen chinesischen Community in der Region richten Stadt und chinesisches Generalkonsulat traditionell alljährlich einen gemeinsamen Chunjie-Empfang aus.

Der guten Tradition entspricht es ebenfalls, dass dieser Empfang abwechselnd im historischen Rathaus Römer und im chinesischen Generalkonsulat auf der anderen Mainseite stattfindet. Schauplatz des diesjährigen Empfanges war das chinesische Generalkonsulat, in das am 9.2.2018 Generalkonsul WANG Shunqing und Oberbürgermeister Peter Feldmann eingeladen hatten. Der Besucherandrang war wie alle Jahre groß, viele bekannte Gesichter der chinesischen Community (darunter auch die Repräsentanten des staatlichen chinesischen Fernsehsenders CCTV) ebenso wie aus den Reihen der deutschen Freunde Chinas (unter ihnen sehr bekannte Gesichter wie der u.a. in China tätige legendäre Fußballtrainer Klaus Schlappner oder Kurt Karst, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher China-Gesellschaften e.V.) gaben sich ein Stelldichein. Auch der Frankfurter Magistrat, d.h. die Stadtregierung, war mit vielen Mitgliedern vertreten, darunter etwa die Stadträte Claus Möbius, Dr. Lutz Raettig und Stadträtin Dr. Renate Sterzel.

Nach der Eröffnung des Empfangs durch einen traditionellen Löwentanz stellte Generalkonsul Wang fest, dass die Zahl der Chunjie-Feste in Deutschland immer mehr wachse, was ein gutes Zeichen für die immer enger werdenden beiderseitigen Beziehungen sei. Und auch namentlich Frankfurt bekomme eine immer größere Bedeutung für China, was nicht zuletzt die Zahl der vor Ort niedergelassenen chinesischen Institutionen und Banken zeige. Im neuen Jahr stünden die Feierlichkeiten zum 30jährigen Jubiläum der Partnerschaft zwischen Guangzhou und Frankfurt an. Diese werde er ebenso unterstützen wie er sich für einen weiteren Ausbau der Partnerschaft einsetzen werde. Zugleich blickte Generalkonsul Wang auf herausragende Ereignisse des ablaufenden Jahres zurück, den 19. Parteitag der KPCh und die Botschaften XI Jinpings, die erfreulichen Wirtschaftsdaten der VR China sowie die enge Kooperation zwischen China und Deutschland im Rahmen des G20. GK Wang schloss mit einem Dank für die engagierte Arbeit der Auslandschinesen und warf – mit einem Zitat von Carl Zuckmayer – einen Blick auf das kommende Jahr des Hundes: „Ein Leben ohne Hund ist ein Irrtum“.

Dieses Zitat war eine willkommene „Vorlage“ für Oberbürgermeister Feldmann, der daran erinnerte, 1958 in einem Jahr des Hundes geboren worden zu sein. Charakteristika des Hundes seien Zuverlässigkeit und Treue. Und diese Eigenschaften, so verkündete der Oberbürgermeister mit einem Lächeln, seien auch für einen Oberbürgermeister von zentraler Bedeutung. Zugleich warf er einen Blick zurück auf das Jahr 1958: Damals habe es in Frankfurt nur wenige Chinesen gegeben, gerade einmal ein einziges chinesisches Restaurant. Diese Situation habe sich inzwischen total verändert: Eine der größten chinesischen Communitys lebe in Frankfurt, hier gebe es die größte chinesische Ganztagsschule, das europaweit größte chinesische Generalkonsulat und die Repräsentanz der China International Investment Promotion Agency (CIIPA) des chinesischen Handelsministeriums, um nur einige der vielen Einrichtungen von besonderer Bedeutung zu nennen. Frankfurt andererseits weise besondere Standortvorteile für Chinesen auf, es sei seit Jahrhunderten vom Handel geprägt und die Messe sei eine der größten weltweit. Und im Rahmen des vom Generalkonsul bereits angesprochenen Partnerschaftsjubiläums seien vielfältige Aktivitäten geplant, u.a. ein Besuch des Jungen Sinfonieorchesters, eine Ausstellung von Skulpturen aus Guangzhou und vor allem auch eine Bürgerreise in die Partnerstadt.

Fortgesetzt wurde der Empfang anschließend mit einem chinesischen Buffet und vielen langen Gesprächen. (bo)

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