Huayin Sprachenschule feiert Chunjie

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Das Foto zeigt Schülerinnen der Huayin Schule bei einer Tanzdarbietung

24.2.2018, Frankfurt a.M. – Erst kürzlich hatte Frankfurts Oberbürgermeister auf dem Chunjie-Empfang im Generalkonsulat neben diesem selbst und der CIIPA des chinesischen Handelsministeriums die „Huayin Chinesische Sprachenschule“ zu den drei wichtigsten chinesischen Einrichtungen in der Mainmetropole gezählt. Am 24.2.2018 feierte diese Schule ihrerseits nun mit einem mitreißenden Kulturprogramm das chinesische „Frühlingsfest“.

Die Huayin Chinesische Sprachenschule ist eine Samstagsschule (Gastgeber ist die Frankfurter Stauffenbergschule) für die chinesischen Sprachen und Kulturen. Gegründet im Jahr 1997, kann die Schule auf stetig wachsende Schülerzahlen in der Vergangenheit zurückblicken und ist heute eine führende chinesische Schule in Deutschland und Europa. Mit weit mehr als 500 Schülern und ca. 40 Lehrern und Angestellten bietet die Schule ein umfassendes und professionelles Unterrichtsprogramm an. Das Angebot reicht von Sprachunterrichten bis zu verschiedenen kulturellen Kursen wie zum Beispiel Tanz-, Kalligraphie- und Malkursen. Vor allem: Die Schule ist die größte ihrer Art in Deutschland. Sie wird von einem chinesisch-deutschen Kollegium geleitet, bestehend aus Schulleiter Dr. ZHOU Jie, Finanzvorstand Hilmar G. H. Heier und Bildungsvorstand Frau DAI Chen.

In der voll besetzten Stadthalle im Frankfurter Stadtteil Bergen-Enkheim war zur Begrüßung der stellvertretende Generalkonsul Lu Qizhi erschienen, der der Stadt Frankfurt für die großartige Unterstützung der Schule dankte und bemerkte: „Ohne Frankfurts Hilfe wäre die Schule heimatlos“.  Lu bekräftigte, dass es sich um die größte chinesische Schule in Deutschland handele, und erinnerte im Übrigen an die 45jährigen diplomatischen Beziehungen zwischen China und Deutschland. Im Rahmen der einhergehenden immer intensiver werdenden Kontakte diene die Schule einerseits der immer besser werdenden Integration der chinesischen Community in Deutschland und andererseits auch der Vermittlung der chinesischen Kultur vor Ort. Die Grüße des Oberbürgermeisters und des Frankfurter Magistrats (Stadtregierung) überbrachte dessen Mitglied Stadtrat Claus Möbius. Er wies auf die große chinesische Community in der Region, die 400 chinesischen Unternehmen und die Präsenz aller großen chinesischen Banken in Frankfurt hin. Die Beziehungen der Stadt zu China hätten eine lange Tradition. Als nächster kultureller Höhepunkt stünde die Eröffnung des chinesischen Filmfestivals an. Und die Partnerschaft mit der Stadt Guangzhou feiere im laufenden Jahr ihr 30jähriges Bestehen. In diesem Zusammenhang seien nicht nur zahlreiche Veranstaltungen geplant, sondern auch eine Bürgerreise in die Partnerstadt. Und ein besonders belebendes Moment der Partnerschaft sei der Schüleraustausch. MDgt. a.D. Dr. Michael Borchmann, früher für die internationalen Beziehungen Hessens zuständig und nunmehr im Dienste der CIIPA des chinesischen Handelsministeriums, bezeichnete die Schule als große Bereicherung für die Stadt. An Samstagen sei der Standort der Schule, der Frankfurter Stadtteil Bornheim, so intensiv mit chinesischen Freunden bevölkert, dass man denken könne, man sei in einer chinesischen Stadt.

Die folgenden kulturellen Darbietungen wurden von den Schülerinnen und Schülern der Schule selbst gestaltet, und auch die Mütter ließen es sich nicht nehmen, eigene Tanzvorführungen zu präsentieren. Zu hören waren Gesänge vom Kinderlied bis hin zu klassischen Darbietungen, instrumentale Stücke  ebenso wie Gedichtvorträge. Und zu sehen waren Theaterstücke ebenso wie zahlreiche Tänze, von traditionellen bis hin zum Hip Hop, und auch Vorführungen von Taiji bis Wushu oder Kalligraphie. Und es gab auch Auszeichnungen: Für die herausragenden Leistungen von Schülern bei einem Vorlesewettbewerb ebenso wie für mehrere Lehrerinnen, die aus China die besondere Auszeichnung einer Lehrerin des Jahres erhalten hatten. Unter diesen etwa Zeng LI-Wade, in der Region bekannt für ihr Engagement in dem chinesischen Kulturverein „Jasminblüten“, und die frühere Direktorin der Schule WANG Jingling, die heute als Geschäftsführerin des Frankfurter Konfuzius Institutes weiter mit ganzem Herzen für die Vermittlung chinesischer Sprache und Kultur in Deutschland sorgt. (bo.)

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