„ADCG“ unterzeichnet Kooperationsvereinbarung mit „CPAFFC“

1
243
Das Foto zeigt die beiden Präsidenten beim Unterzeichnungsakt

22.3.2018, Beijing – Die Dachorganisation der deutsch-chinesischen Freundschaftsgesellschaften (ADCG) hat bei ihrem offiziellen Antrittsbesuch in Beijing eine umfassende und auf Dauer angelegte Kooperationsvereinbarung mit ihrem chinesischen Pendant unterzeichnet, der Chinese People´s Association for Friendship with Foreign Countries (CPAFFC). Damit wurde die Grundlage für eine weitere Vertiefung des wechselseitigen Austauschs im Rahmen des 2017 ins Leben gerufenen „People-toPeople-Dialogs“ geschaffen.

Die neue Vereinbarung zwischen der ADCG und CPAFFC, die in einem feierlichen Akt von den Präsidenten der beiden Organisationen Kurt Karst und LI Xiaolin am 22.3.2018 in Beijing unterzeichnet wurde, erweitert die Austauschmöglichkeiten zwischen den beiden Ländern erheblich. Das Abkommen soll zudem dafür sorgen, dass in den Bereichen Jugend, Sport, Kultur Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft Kooperationen wesentlich unkomplizierter und überhaupt erleichtert werden. Die erste Sitzung des genannten People-to-People-Dialogs war im Mai vergangenen Jahres die chinesischen Vize-Ministerpräsidentin Liu Yandong und den damaligen Außenminister Gabriel eröffnet worden.  Zu ihr hatten  Gabriel aus Deutschland zahlreiche Persönlichkeiten aus Kultur, Kunst, Sport, Stiftungen, Bildung und Wissenschaftsorganisationen begleitet. Alle zwei Jahre soll künftig dieser Dialog stattfinden und Vertreterinnen und Vertreter aus Kultur, Bildung, Medien und Sport zusammenbringen, um über die bilaterale gesellschaftliche Zusammenarbeit zu beraten. In seiner Eröffnungsrede zitierte damals Minister Gabriel den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier: „Die umfassende strategische Partnerschaft zwischen Deutschland und China wäre ohne einen intensiveren gesellschaftlich-kulturellen Austausch unvollständig.“ Gabriel erinnerte daran, dass es bisher bereits viele Aktivitäten des gesellschaftlichen Austausches gibt, u.a. durch viele Deutsch-Chinesischen Freundschaftsgesellschaften oder auch Städte- und Provinzpartnerschaften.

Mit der jetzt abgeschlossenen Vereinbarung setzt die ADCG mit ihren Mitgliedsgesellschaften diese Idee in ihrem Bereich um. „Wir wollen, dass sich aus beiden Ländern wesentlich mehr Menschen als bislang begegnen, gemeinsame Projekte und Kooperationen auf möglichst allen Ebenen vereinbaren und praktizieren, damit besonders das kulturelle Verständnis wächst und viele Freundschaften entstehen“, begründete ADCG-Präsident Kurt Karst die Vereinbarung. In einem Gespräch mit dem deutschen Botschafter in Beijing brachte Präsident Karst zudem die Erwartung zum Ausdruck, dass die beiden Regierungen im gegenseitigen Verfahren die sehr hohen Visagebühren bei bürgerschaftlichen Kontakten stark senken beziehungsweise ganz darauf verzichten würden: „Mindestens beim Schüler- Studenten- und Sportleraustausch sollten die hohen Visagebühren möglichst schnell der Vergangenheit angehören, denn so kann der intendierte Austausch endlich einmal ganz praktisch gefördert werden“. (Bo.)

1 KOMMENTAR

  1. Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier: „Die umfassende strategische Partnerschaft zwischen Deutschland und China wäre ohne einen intensiveren gesellschaftlich-kulturellen Austausch unvollständig.“

    Dazu tragen auch die vielen Chinesischen Sprachenschulen in Deutschland mit ihrem vielfältigen Programmangebot gerade auch im kulturellen und sportlichen Bereich bei. Überdies oftmals als Vereine nach Deutschem Recht organisiert, richten sie sich keineswegs nur an die Chinesische Community, sondern auch an alle Menschen, die hier in Deutschland ein besonderes Interesse an China, Land und Menschen, der Chinesischen Sprache und Kultur haben.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here