Qingming-Fest: Urlauber interessierten sich vor allem für Kultur

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Während der Feiertage zum Qingming-Fest haben viele Reisende vor allem kulturelle Erfahrungen gesucht, berichteten die Chinesische Akademie für Tourismus und das Online-Reisebüro Lümama am Sonntag.

Chinesen nutzten die drei freien Tage vor allem, um die Grabstätten ihrer Vorfahren zu besuchen oder kurze Frühlingsreisen zu unternehmen. Tourismusziele, welche die traditionelle chinesische Kultur und historisch bedeutsame Attraktionen widerspiegeln, wie zum Beispiel das Palastmuseum in Beijing, waren ebenso beliebte Ausflugsziele, neben traditionellen Aktivitäten wie Zelten oder dem Betrachten der Blumenblüten.

„Aktivitäten im Freien, darunter Wandern und Zelten, sind sehr abhängig vom Wetter. Ich genieße den Besuch von Orten mit reichhaltiger Kultur, es überwältigt mich“, berichtete Chen Luyao, ein 26 Jahre alter Tourist aus Shanghai, während eines Besuchs im Palastmuseum. „Das Museum zeigt einen Blick auf das Leben der alten Kaiserfamilien. Es ist interessanter, dort seine Zeit zu verbringen“, fügte er hinzu.

Sogenannte Rote Touristenattraktionen, einschließlich der Gedächtnisparks an revolutionären Stätten, waren bei den Touristen sehr beliebt, was vor allem an den Rabatten für Eintrittskarten und Mitbringseln lag, darunter Lesezeichen und anderen Souvenirs.

Die Gedächtnishalle für die Opfer des Nanjing-Massakers durch die japanischen Invasoren in der Provinz Jiangsu wurde während der Feiertage von mehr als 40.000 Menschen besucht. Nan Ping, eine 35 Jahre alte Frau aus Nanjing, sagte der China Daily: „Qingming ist ein traditionelles Fest zum Gedenken an die Vorfahren. Auch diejenigen, die bei dem Massaker ums Leben kamen, sind das Gedenken wert.“

Landschaftsparks innerhalb Chinas lockten während der dreitägigen Ferien mehr als 100 Millionen Besucher an, ein Anstieg von 89,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz stieg auf einen Rekord von 42,1 Milliarden Yuan (5,4 Milliarden Euro), ein Anstieg von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Vor allem Jüngere gingen auf Reisen. Menschen, die in den 1990er-Jahren geboren wurden, machten 40 Prozent der Touristen aus, gefolgt von der Generation der 1980er. Die Daten von Lümama stammen nach Angaben des Unternehmens aus einer Nutzerumfrage. (german.china)

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