Hameln baut auf China

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Das Foto zeigt die Gesprächsteilnehmer vor der Kulisse Hamelns, u.a. Weihua-Chef Zheng (7.v.l.) sowie rechts daneben Dir. Xu, OB Griese, Chefredakteur Hu, CIPA Vize-Chef Li sowie Vize-Dir. Zhu.

22.4.2018, Hameln – Die in Niedersachsen gelegene und ca. 60.000 Einwohner zählende große selbständige Stadt Hameln, zugleich Kreisstadt von Hameln-Pyrmont, möchte ihre Chinabeziehungen nachhaltig ausbauen. Oberbürgermeister Claudio Griese empfing daher am 22.4.2018 in seiner Stadt eine ausgesprochen hochrangige chinesische Besuchergruppe.

Nach Hameln angereist war nicht nur aus Beijing der stellvertretende Chef der China Investment Promotion Agency (CIPA) des chinesischen Handelsministeriums LI Yong, begleitet von CIPA Vize-Direktor ZHU Wenlong und China International Investment Promotion Agency (CIIPA-G) Direktor XU Yaojun. Vielmehr gehörten zu den Gesprächspartnern zugleich Vertreter zahlreicher chinesischer Standorte wie Huzhou (der stellv. Generalsekretär der Stadtregierung DING Quanguan), Taicang, Tianjin und Yantai sowie der Chef eines großen Maschinenbauunternehmens Weihua aus Henan (ZHENG Yaojie). Vertreten war schließlich auch die größte chinesische Mediengruppe in Europa, Guang Hua, durch Chinarundschau Chefredakteur HU Xudong. Der Oberbürgermeister seinerseits ließ sich zu den Gesprächen begleiten durch Frau Svenja Kreft (Wirtschaftsförderung) den Geschäftsführer der städtischen Marketing und Tourismus GmbH. Vize-Direktor Li stellte dem Oberbürgermeister das Aufgabenspektrum der CIPA vor, nämlich die Investitionsförderung in beide Richtungen, mit einem besonderen Fokus auf dem Mittelstand. Oberbürgermeister seinerseits führte in die Besonderheiten der Stadt Hameln ein. Bekannt sei die Stadt natürlich namentlich durch die aus dem Jahre 1284 datierende „Rattenfängersage“, die dazu beitrage, dass man jährlich 4 Mio. Touristen empfange, zunehmend auch aus China. An diese Sage lehne auch eine in der Stadt hergestellte hochprozentige Spirituose mit dem Namen „Rattenkiller“ an. Vorgestellt wurde dann aber namentlich die Wirtschaftsstruktur Hamelns, die geprägt sei von kleinen und mittleren Unternehmen. Man bezeichne sich daher als Mittelstandsstandort. Eine Reihe der Unternehmen pflege bereits internationale Beziehungen, allgemein sei man jedenfalls sowohl an chinesischen Investitionen als auch an einem weiteren Ausbau der Internationalisierung der heimischen Unternehmen interessiert. Beide Seiten werteten das Auftaktgespräch als gute Grundlage zur Arbeit an gemeinsamen Projekten. (Bo.)

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