Doppelmoral der USA – Agrar-Subventionen für heimische Landwirte und Ablehnung der Subventionen für in die USA exportierte Produkte

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Dieser Artikel erschien zuerst auf germanCRI.

US-Präsident Donald Trump hat am Dienstag Agrar-Subventionen in Höhe von zwölf Milliarden US-Dollar für heimische Landwirte zugesagt. Damit könnten sie den immer härter werdenden Handelskrieg mit China, der EU und anderen Ländern überstehen.

Erwähnenswert ist: Einer der Gründe für den von den USA gestarteten Handelskrieg liegt darin, dass einige Länder ihre in die USA exportierten Produkte mit Subventionen unterstützen. Nun will die US-Regierung eigene Subventionen billigen. Dies beweist, wovor die Ökonomen das Weiße Haus bereits warnen: dass in Wirklichkeit niemand einen Handelskrieg gewinnen kann und alle verlieren werden.

Als größtes Exportland für Agrarprodukte erreichte das Exportvolumen der US-Agrarprodukte im Jahr 2017 ein historisches Rekordhoch. Die aktive Handelsbilanz betrug 21,3 Milliarden US-Dollar. Aber seit dem Handelskrieg sind die Handelspartner der USA, darunter die EU, Kanada, Mexiko und China, gezwungen worden, Vergeltungszölle auf die aus den USA importierten Agrarprodukte zu erheben. Schätzungen des US-Agrarministeriums zufolge werden die Gegenmaßnahmen Verluste von etwa elf Milliarden US-Dollar hervorrufen.

Die USA kritisieren einerseits die Subventionen anderer Länder und meinen, dass diese die Regeln der Welthandelsorganisation verletzen. Andererseits machen Sie mit dem Geld des Steuerzahlers die gleiche Sache. Was für eine scheinheilige Doppelmoral!

Aber kann der Scheck des Weißen Hauses die Probleme lösen? Es ist nicht so einfach. Kurze oder provisorische Abhilfemaßnahmen könnten keine pragmatischen Probleme lösen, meinte Blake Hurts, Leiter des Agrar-Amts im Bundesstaat Missouri. Lisa Murkowski, Senatorin des Bundesstaats Alaska, fragte hinsichtlich der kommenden Agrar-Subventionen: Was ist mit der Herstellungsindustrie? Dem Energiebereich? Was ist der Standard für oder gegen Subventionen?

Analytiker meinen, dass die USA versuchten, mit den Agrar-Subventionen die Zollerhebungen zu verlängern. Dies zeige die Doppelmoral der USA im internationalen Handel. Zugleich hat die Haltung der USA anderen Ländern viele Unsicherheiten gebracht. Dies schadet dem globalen multilateralen Handelssystem und löst Chaos in eigenem Land aus. (germanCRI)

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