Kommentar: Differenzen zwischen USA und Europa können nicht beigelegt werden

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Dieser Artikel erschien zuerst auf germanCRI.

Die USA haben sich seit dem Ende des zweiten Weltkriegs mit Europa verbündet. Danach haben sich die Beziehungen beider Seiten in unterschiedlichen Zeiten unterschiedlich entwickelt. Die Machtkämpfe beider Seiten wurden nicht gestoppt. Seitdem Donald Trump im Jahr 2017 an die Macht kam, haben die Handlungen des US-Präsidenten Europa diskriminiert oder sogar unterdrückt und die Differenzen beider Seiten ständig vergrößert. Obwohl die USA und Europa vor kurzem eine Erklärung zur Handelskooperation unterzeichnet haben, könnte dies die Negativtendenz der Beziehungen nicht retten.

Während des Kalten Kriegs war Europa von dem Sicherheitsschutz der USA abhängig. Ende der 1950er Jahre gründeten sechs Staaten Westeuropas die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), um eine Konkurrenz im wirtschaftlichen Bereich zu den zwei Supermächten, den USA und der ehemaligen Sowjetunion, aufzubauen. In der Anfangszeit konnte die EWG ihre spezielle Rolle in internationalen Angelegenheiten nicht spielen und im Bereich Verteidigung auch nichts bewirken. Die EWG musste deswegen auf der Seite der USA, die eine feste führende Rolle in der westlichen Union hatten, stehen.

Nach dem Kalten Krieg entwickelte sich die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft zu der Europäischen Union (EU). Ihre Bedeutung in der weltweiten Politik und Wirtschaft nahm rasant zu. Die Machtverhältnisse zu den USA verschoben sich. In vielen internationalen Fragen wagte die EU, die eine multilaterale Ordnung unterstützt, Nein zu den USA zu sagen. Europa forderte die NATO dazu auf, sich der Reform unter der neuen Situation anzupassen und das Mitspracherecht Europas zu erhöhen.

Seit dem Amtsantritt von Donald Trump sind die Beziehungen zwischen Europa und den USA wegen der Politik der US-Regierung in eine Abwärtsspirale geraten. Einerseits missachtet Trump die Integration Europas und will sich diese nicht gefallen lassen. Andererseits zwingt er seine Europa-Verbündeten, die Teilung der militärischen Ausgaben der NATO zu erhöhen. Er kritisiert auch unfaire Wirtschafts- und Handelskontakte zwischen den USA und Europa.

Vor diesem Hintergrund sind die EU und seine wichtige Mitgliedsstaaten tief enttäuscht und meinen, dass man den USA nicht mehr vertrauen kann. Die Erklärung der Handelskooperation zwischen Europa und den USA ist deswegen nur ein frommer Wunsch. Die Brüche in den Beziehungen lassen sich wahrscheinlich nicht mehr heilen. (germanCRI)

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