Baoshan und Chengdu präsentieren sich in Trier

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„Tanz der weißen und der grünen Schlange“ (ADCG)

In der Zeit vom 1.6. bis 30.9.2018 präsentieren das Land Rheinland-Pfalz und die Stadt Trier im monatlichen Wechsel Ausstellungen von insgesamt sieben chinesischen Provinzen und Städten in Trier. Als 3. Ausstellungszyklus wurde nunmehr am 3. August die bis zum 29. August dauernde Präsentation von Baoshan und Chengdu feierlich eröffnet.

Baoshan, eine sich im Südwesten der Provinz Yunnan befindende Handels- und Grenzstadt, ist geprägt von den tausendjährigen Verkehrswegen zwischen Südasien und Südostasien. Die idyllische Landschaft, die Vielfältigkeit der dort lebenden Menschen und die lebendige, offene Kultur machen sie zu einem facettenreichen Teil der Geschichte und Gegenwart Chinas.

Chengdu ist die Hauptstadt der chinesischen Provinz Sichuan, sehr bekannt durch den Sichuan-Pfeffer und eine besonders scharfe Küche. Als Heimat der Pandabären ist Chengdu ein beliebtes touristisches Ziel. Berühmt ist auch die Sichuan Oper, deren Besonderheit Masken sind, die einfarbig gewisse Gefühlszustände ausdrücken, und die die Schauspieler im Bruchteil einer Sekunde wechseln können.

Zum Auftakt für die Eröffnung des Kooperationsprojektes der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE), der Arbeitsgemeinschaft Deutsche China-Gesellschaften (ADCG) e. V. und der Gesellschaft für Freundschaft des chinesischen Volkes mit dem Ausland (CPAFFC) drückte für die Stadtregierung von Trier Beigeordneter Andreas Ludwig die Genugtuung darüber aus, dass im Karl-Marx-Jahr 2018 diese „Begegnung mit China“ in den Thermen am Viehmarkt in Trier präsentiert und damit ein Beitrag zur Völkerverständigung geleistet werde. ADCG-Präsident ergänzte, dass  Kultur keine Grenzen kenne und Menschen über politische und wirtschaftliche Grenzen hinweg verbinde. Für die Stadtregierung von Baoshan unterstrich CHEN Guangjun, Trier gehöre zu den  ältesten Städten in Deutschland und auch die Stadt Baoshan in der Provinz Yunnan könne auf eine lange Geschichte zurückblicken. Mit den Worten „Chengdu ist nicht nur wegen seiner Pandabären ein Begriff, sondern hat auch eine 4.500 Jahre alte Geschichte. Eine Reise nach Chengdu lohnt sich immer“ warb schließlich seitens des Außenamtes von Chengdu YAN Susheng für seine Stadt.

Neben den beiden Stadtpräsentationen mit Bildern und Exponaten aus den Provinzen konnten die Besucher auch vielfältige Darbietungen des „Pengzhou Performance Temas“ erleben. Tänzerinnen in traditionellen Gewändern, Operngesang und die Kunst des Scherenschnitts machten den Abend zu einer intensiven Begegnung mit der Kultur Chinas. (bo)

Foto zeigt bei der Eröffnung v.l.n.r. JIA Ling (CPAFFC), CHEN Guangjun (Baoshan), Beig. A. Ludwig, Dr. Marcus Reuter (GDKE), YAN Susheng (Chengdu) und K. Karst (ADCG).
Foto zeigt bei der Eröffnung v.l.n.r. JIA Ling (CPAFFC), CHEN Guangjun (Baoshan), Beig. A. Ludwig, Dr. Marcus Reuter (GDKE), YAN Susheng (Chengdu) und K. Karst (ADCG).

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