Kommentar: China und Japan können Zusammenarbeit in mehreren Bereichen ausbauen

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Im Rahmen des 40. Jubiläums der Unterzeichnung des Friedens- und Freundschaftsvertrags zwischen China und Japan drückten sowohl der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang als auch sein japanischer Amtskollege Shinzo Abe in ihren Gratulationstelegrammen ihre Hoffnung aus, die Zusammenarbeit auszubauen und die chinesisch-japanischen Beziehungen langfristig, gesund und stabil weiter zu entwickeln.

Die Handelszusammenarbeit zwischen China und Japan geht auf die Normalisierung der chinesisch-japanischen Beziehungen zurück. Für die japanischen Unternehmen bedeutete China damals eine Basis für die Herstellungsindustrie mit niedrigen Kosten, während die japanischen Unternehmen den Chinesen Finanzierungen, Einrichtungen und Technik bringen konnten. Deshalb wurde Japan schnell zum größten Handelspartner Chinas.

2004 wurden die EU und die USA der größte und zweitgrößte Handelspartner Chinas, während Japan auf den dritten Platz rückte. 2007 betrug das Warenhandelsvolumen zwischen China und Japan 27,9 Billionen Japanische Yen, damit löste China erstmals in der Geschichte die USA als größten Handelspartner Japans ab. Inzwischen hatten die japanischen Firmen erkannt, dass China nicht mehr die Werkbank der Welt ist, sondern ein großer Konsummarkt mit dem weltweit größten Entwicklungspotenzial. Einige japanische Unternehmen mit zukunftsorientierter Perspektive änderten ihre Strategie in China und konzentrierten sich auf den chinesischen Konsummarkt mit eigenen Waren und Dienstleistungen.

Bezeichnend für die 40-jährigen chinesisch-japanischen Beziehungen ist, dass man die bilateralen Handelsbeziehungen nicht mehr voneinander trennen kann. China ist seit 2007, also seit über elf Jahren, der größte Handelspartner Japans. 2017 erreichten die Warenexporte Japans nach China mit einem Wert von 14,89 Billionen Japanischen Yen ein historisches Rekordhoch. Im Vergleich zum Jahr 2005 entspricht dies einer Zunahme von sechs Billionen Yen und knapp 69 Prozent.

Für japanische Supermärkte und gastronomische Betriebe steht „Made in China“ für Waren mit billigen Preisen und ausgezeichneter Qualität, also der Kernfaktor zur Kostenkontrolle.

In der ersten Hälfte des laufenden Jahres sind mehr als vier Millionen chinesische Touristen nach Japan gereist, damit belegen die Chinesen Platz Eins unter allen ausländischen Reisenden in Japan. Japanische Experten sind der Ansicht, dass die japanische Gesellschaft abhängig von der chinesischen Wirtschaft ist.

Bezüglich der Wirtschaft und des Handels in der Zukunft sind China und Japan eng miteinander verbunden, daher sollten beide Länder ihre Handelsbeziehungen weiter optimieren. Produkte mit hohem Mehrwert dominieren die chinesischen Exporte nach Japan. Japanische Konsumenten kaufen gerne chinesische Elektrogeräte.

Darüber hinaus ist China in Bereichen wie künstliche Intelligenz und Online-Finanzprodukten weltweit führend. Japan hat bei der Chip-Produktion und bei der medizinischen Betreuung und Altersversorgung reiche Erfahrungen. Zur Optimierung der bilateralen Handelsbeziehungen gibt es hier wichtige Chancen zur Kooperation.

Noch wichtiger ist, dass Chinas und Japans Spitzenpolitiker zugesagt haben, zur Prosperität und Stabilität in der Region sowie weltweit beizutragen. Dies ist für die Optimierung der bilateralen Handelsbeziehungen ebenfalls positiv. Dazu gehören Verhandlungen über eine Freihandelszone zwischen China, Japan und Südkorea, über den Ausbau der Drittmarktkooperationen gemäß der Seidenstraßen-Initiative sowie über betreffende Projekte im Rahmen der Asiatischen Infrastruktur-Investitionsbank (AIIB). Solange beide Länder zum beiderseitigen Nutzen ihre bilateralen Handelsbeziehungen ausbauen, können sie zur Prosperität und Stabilität in Asien und zum Frieden und zur

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