Automechanika 2018 – Digitalisierung, saubere Autos und China im Fokus

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Stv. GDCV-Vorsitzender Dr. Michael Borchmann wird von Shelley Huang (Taiwan External Trade Development Council, rechts) über die herausragenden Innovations-Projekte Taiwans unterrichtet.

Frankfurt a.M. – Mit ihrer 25. Auflage brach die Automechanika Frankfurt 2018  Rekorde – Mehr als 5000 Aussteller aus 76 Ländern präsentierten ihre Produkte. In der Pole-Position unter den ausländischen Anbietern steht unangefochten China mit 1073 Firmen.

Die erste Automechanika fand 1971 in Frankfurt statt, damals als Ersatz für die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA), die im Jahr der Wirtschaftskrise abgesagt wurde. Zur ersten Automechanika stellten bereits mehr als 400 Aussteller aus – eine Zahl, die über die Jahre deutlich stieg und sich bis heute mehr als verzehnfacht hat. Zum Ende der 90er Jahre ist die Veranstaltung der zunehmend global agierenden Automobilindustrie gefolgt und hat neue Standorte im Ausland gefunden. Gemeinsam mit rund 160 Partnern, Supportern und führenden Verbänden aus dem Fachbereich organisiert die Messe Frankfurt die Veranstaltung heute in 16 Ländern auf vier Kontinenten. Die Standorte reichen von Moskau über Johannisburg und Mexico City bis hin zu Ho Chi Minh City. 2019 wird das zentralasiatische Astana hinzutreten. Und besonders herausragend: Die Automechanika in Shanghai als weltweit größte Veranstaltung dieser Art, die ihre nächste Auflage vom 27. – 30. 11. 2019 haben wird.

LIU Xuyang und YANG Jinli präsentieren fortgeschrittene Lkw-Gefahrerkennungssysteme der bekannten Firma Stonkam aus dem Innovationshotspot Guangzhou

Auch auf der diesjährigen Frankfurter Automechanika – Nr. 1 der Frankfurter Messen überhaupt – spielten die chinesischen Aussteller deutlich an der Spitze aller ausländischen Unternehmen die herausragende Rolle. Und als besonders professionellen Service stellte die Messe Frankfurt den Besuchern einen eigenen Katalog „World of China“ zur Verfügung, ein hilfreiches Vademecum mit einer Auflistung aller chinesischen Aussteller nebst Standorten.

Zentraler Fokus der Messe: Digitalisierung und saubere Autos, also Bereiche, in denen gerade in China die Entwicklung weit vorangeschritten ist. (bo)

 

 

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