Kommentar: Eskalation der Handelskriege führt nicht zur Lösung der Probleme

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Dieser Artikel erschien zuerst auf germanCRI

Beijing–Die US-Regierung kündigte trotz großen Oppositionen am Montag an, ab dem 24. September Strafzölle von zehn Prozent auf importierte Produkte aus China im Wert von etwa 200 Milliarden US-Dollar zu erheben, und drohte sogar mit weiteren Strafzöllen. Der chinesische Handelsministeriumssprecher bedauerte am Dienstag die Entscheidung der USA und betonte, dass China Gegenmaßnahmen ergreifen werde, um seine eigenen Interessen zu schützen und die Freihandelsordnung der Welt zu wahren.

Die unvernünftige Entscheidung der US-Regierung hat zu einer Eskalation des Handelsstreits zwischen China und den Vereinigten Staaten geführt. Vor einigen Tagen hat die US-Regierung China eingeladen, eine neue Runde der Wirtschafts- und Handelsverhandlung miteinander zu führen. China hat darauf hingewiesen, dass die Strafzölle durch die USA neue Ungewissheit für die bilateralen Verhandlungen mitbringen. China hofft deswegen, dass die USA die möglichen negativen Auswirkungen auf Grund der weiteren Strafzölle wahrnehmen und rechtzeitig ihre Zollmaßnahmen korrigieren. China wird trotz der wechselhaften Haltung der US-Regierung Vertrauen und Entschlossenheit haben, die Kerninteressen der chinesischen Regierung und des chinesischen Volkes zu verteidigen und den Freihandel und das multilaterale System der Welt zu wahren.

Vor allem wird China nur wenig von den neuen Strafzöllen in Höhe von 200 Milliarden US-Dollar betroffen. Denn die meisten Produkte haben nichts mit China zu tun, es werden viel mehr die US-Konsumenten erheblich beeinflusst. Zweitens hat China bereits im August Gegenmaßnahmen ergriffen, indem China diverse Strafzölle auf importierte Produkte aus den USA erhob. Zudem wird China nach jeden US-Strafzöllen weitere Gegenmaßnahmen ergreifen. Schließlich ist die Abhängigkeitsquote der chinesischen Wirtschaft vom Außenhandel im ersten Jahresquartal bereits auf 33,7 Prozent gesunken, darunter die Quote vom Außenhandel mit den USA auf 4,6 Prozent. Das bedeutet, dass das chinesische Wirtschaftswachstum in Zukunft mehr von dem Konsum des Binnenmarktes und von Investitionen abhängen wird.

(germanCRI)

 

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