Jinhua – eine Perle Zhejiangs

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17.9.2018, München – Wenige Tage vor Eröffnung des Münchener Oktoberfestes wählte die Stadt Jinhua die bayerische Landeshauptstadt als Standort für eine beeindruckende Darstellung ihrer wirtschaftlichen Stärke, vor allem aber ihres kulturellen und landschaftlichen Reichtums. In einem renommierten Hotel im Herzen Münchens bot sie in Kooperation mit China Tours Hamburg eine gelungene Präsentation von Faktenvermittlung und kulturellen Glanzlichtern.

Zeigt v.l.n.r. RUI Jiang (Jinhua TV), Jasmine Yan (Tourismus Büro), Vize-Landrätin CHEN Yalin, Dir. CHEN Zhishen, Dr. Borchmann, Dir. LU Guanrong, Frau ZHANG Jianmin und Dir. XU Guangtao (Yongkang Tourismus)

Unter der gewohnt geschmeidigen und humorvollen Moderation von Sven Meyer (CTH) eröffnete Direktor CHEN Zhishen (Ständiger Ausschuss des Nationalen Volkskongresses von Jinhua) die Veranstaltung mit einer Einführung in die Hintergründe des Besuches. Man sei gerade von einem Kulturfest in Düren angereist. Seit 2002 sei man mit der rheinischen Stadt in einer lebendigen Partnerschaft verbunden. Zhejiang sei in das Auge der Weltöffentlichkeit durch den G 20-Gipfel 2016 in Hangzhou gerückt. Seine Stadt habe sich im vergangenen Jahr in Hamburg präsentiert, 2018 habe man als Präsentationsort bewusst Bayerns Metropole ausgewählt, denn diese sei herausragender Wirtschafts- und Forschungsstandort in Deutschland und auch sonst in vielerlei Hinsicht in Deutschland führend. Jinhua sei das Herz Zhejiangs. Es habe eine lange und reiche Geschichte und sei heute ein wichtiger Knoten der neuen Seidenstraße, insbesondere der Endpunkt einer bis nach Spanien führenden Eisenbahnlinie. Und der Markt Yiwu sei ein Zentrum weltweiten Güteraustausches. Das Projekt „Made in China 2025“ sei Maßstab für die Entwicklungsplanung Jinhuas. Aus ganzem Herzen lade man Unternehmen und insbesondere auch deutsche Touristen ein, sich von der herausragenden Attraktivität Jinhuas mit eigenen Augen zu überzeugen.

Nach einer romantischen Tanzdarbietung  „Der Traum der roten Kammer“ unter der Regie von Frau ZHANG Jianmin, Leiterin der JinHua Art School, überbrachte der stellv. Vorsitzende der GDCV, Dr. Michael Borchmann, die Grüße der Gesellschaft aus Hamburg und bestärkte die Besucher in dem Bemühen, in der beharrlichen Präsentation Jinhuas in Deutschland nicht nachzulassen. Nur so könne man sich in dem Wettbewerb vieler chinesischer Standorte behaupten. Mit CTH habe man sich einen erfahrenen Partner ausgewählt, der sicher manche Hilfestellung leisten könne.

Die Vorstellung Jinhuas im Einzelnen blieb LU Guanrong, Leiter der Tourismus-Verwaltung der Stadt, vorbehalten. Ausgehend von der legendären Entstehung Jinhuas schilderte er anhand ausdrucksstarker Bilder die malerischen Naturlandschaften und Tourismusressourcen, Berge und berühmte Grotten. Er beschrieb die unterschiedlichen Facetten der Schönheit in den einzelnen Jahreszeiten ebenso wie etwa die Porzellankultur oder auch die besondere Sehenswürdigkeit alter Dörfer. Die Besucher erfuhren, dass der Daoismus tiefe Wurzeln in Jinhua habe, aber auch, welche große Anziehungskraft und überregionale Bedeutung der Markt Yiwu habe. Zu sprechen kam Direktor Lu natürlich auch auf die Berühmtheit des Schinkens von Jinhua, die ihren Ausdruck in der Einrichtung eines eigenen Schinkenmuseums gefunden habe. Unter Bezugnahme auf das bevorstehende Oktoberfest führte er aus: „Bayerisches Bier und Schinken aus Jinhua, die gehören einfach zusammen.“

Darbietung: „Die langlebige Schildkröte bietet Tee dar“

Die besondere landschaftliche Schönheit des zu Jinhua gehörenden Kreises Pan’an wurde von dessen Vize-Landrätin, Frau CHEN Yalin erläutert, dessen wilde Schluchten, Berge und Gewässer. Es sei eine ökologisch herausragende Landschaft. Geprägt sei Pan’an auch von seiner Medizin- und Teekultur. Diese habe auch Ausdruck in einer   Tanzvorführung gefunden: „Die langlebige Schildkröte bietet den Tee dar.“ Und dieses Stück wurde anschließend durch einen aus Jinhua angereisten Künstler den Besuchern dargeboten: Die Balance mit Teegläsern, ohne einen Tropfen zu verschütten. Nach einer weiteren kunstvollen Tanzdarbietung hielt der Delegationsleiter für die Gestalter der Veranstaltung noch ein ganz besonderes Geschenk bereit: Gedruckte chinesische Seidenrollbilder mit dem Hinweis auf das bevorstehende Oktoberfest. Umgekehrt wurde Delegationsleiter Chen zwar nicht mit bayerischem Bier, aber mit Rheingauer Riesling bedacht. (bo)

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