Kommentar: Überzeugung des Volkes und Kraft des Staates

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Touristen besuchen Dr. Sun Yat-sens Mausoleum in Nanjing.

Dieser Artikel erschien zuerst auf germanCRI.

Während der siebentätigen Ferien zum chinesischen Nationalfeiertag am 1. Oktober erlebt der Tourismus in China einen Boom. Offiziellen Angaben zufolge wurden allein am 1. Oktober insgesamt 122 Millionen Touristen landesweit registriert. Die touristischen Einnahmen stiegen um mehr als sieben Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum auf 103 Milliarden Yuan RMB. Die Zahlen haben die Behauptung über einen „Rückgang des chinesischen Konsums“ widerlegt.

Die zunehmenden unsicheren Faktoren der Weltwirtschaft haben auch die chinesische Wirtschaft in Mitleidenschaft gezogen. Doch trotz aller Schwierigkeiten sei das Land immer weiter vorangeschritten, hieß es von der Regierung. Der boomende touristische Konsum während der Ferien zum Nationalfeiertag zeigt gerade die Zuversicht der Chinesen für ihr Land.

In den vergangenen Jahren wurde China immer wieder vor kritischen Herausforderungen gestellt und im Westen wurde oft eine Rezession, oder sogar ein Untergang Chinas prophezeit. Doch jedes Mal konnte das Land die Prüfung bestehen und sich noch besser entwickeln. Das ist besonders auch auf die geistigen Faktoren der Chinesen zurückzuführen, nämlich auf Schöpferkraft, Kampfgeist, Eintracht und Visionen, welche dem Land große Vitalität verliehen haben.

Die vier geistigen Faktoren sind tief in der chinesischen Nation verwurzelt. Die Liebe, der Mensch im Zentrum, Vertrauenswürdigkeit, Aufrichtigkeit, Harmonie und die Suche nach Gemeinsamkeiten – das sind die Werteanschauung und Verhaltensregeln aller Chinesen.

Von der Aggression der westlichen Mächte vor mehr als 100 Jahren bis hin zur Bedrohung des Hegemonismus und Unilateralismus in der Gegenwart – nichts konnte China von der Entwicklung abhalten. Auch sind die Chinesen der festen Überzeugung, „alle Flüsse münden ins Meer“. So haben sie in den vergangenen Jahrtausenden ständig die Tradition weitergetragen und fremde Kulturen in die eigene integriert. Der „Seidenstraßen-Geist“ und die „Schicksalsgemeinschaft der Menschheit“, welche für Austausch, gegenseitiges Lernen und Toleranz plädieren, sind jeweils ein konkreter Ausdruck der chinesischen Kultur, in der ein harmonisches Zusammensein trotz Differenzen im Zentrum steht.

Also, die Meinung, dass es den Chinesen an Glauben und Idealen mangelt, ist ein Missverständnis. Ganz im Gegenteil: das Volk ist glaubensfest, der Staat ist mächtig und die Nation ist hoffnungsvoll. Das ist genau der Vorteil Chinas, um die Schwierigkeiten zu überwinden, den Herausforderungen zu begegnen und eine große Zukunft zu schaffen.

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