Kommentar: Kann „Kunst des Handels“ zukünftigen Weg der Welt beleuchten?

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Dieser Artikel erschien zuerst auf germanCRI.

In einem Kommentar bezweifelt eine CRI-Reporterin die Kreditwürdigkeit der USA.

Die Kommentatorin beginnt mit der pessimistischen IWF-Prognose für die Weltwirtschaft in diesem und im kommenden Jahr. Der IWF korrigiere seine Wachstumsprognose nach unten, weil sich die Welt in einer Phase starker Unberechenbarkeit befinde, hieß es.

Die USA seien die Ursache der Unberechenbarkeit, der Urheber des Handelsrisikos und der Zerstörer des globalen Handelssystems, meint die Kommentatorin: Erpressung und Druck, um „America First“ aufrechtzuerhalten. Das sei die „Kunst des Handels“ für die US-Regierung. Und diese Kunst verübeln den USA bereits viele Verbündete:

Die EU zum Beispiel müsse sich immer noch vor Importzöllen auf europäische Autos fürchten, wie sie US-Präsident Donald Trump auf einer Wahlkampagne im August androhte, obwohl Washington und Brüssel Ende Juli ihre Handelsstreitigkeiten für beigelegt erklärt hatten.

Auch Japan bleibe von Trumps Erpressungsstrategie nicht verschont. Er drohe Tokyo, den Steuersatz der Importzölle auf japanische Autos von 2,5 Prozent auf 25 Prozent zu erhöhen, um Japan zur Unterzeichnung eines bilateralen Freihandelsabkommens zu zwingen.

Seit dem Amtsantritt dieser US-Regierung breche sie immer wieder ihre Versprechen: Die USA traten aus einer Reihe internationaler Abkommen aus, aus dem Freihandelsabkommen TPP, dem Pariser Klimaabkommen und dem Atomabkommen mit dem Iran. Washington erklärte seine Mitgliedschaften in der UNESCO und im UN-Menschenrechtsrat für beendet. All dies beweise, wie die USA den „Geist des Vertrages“, die Grundlage der modernen Zivilisation, zu ihren eigenen Interessen auf Eis legten.

Es sei der „Geist des Vertrages“, der der Weltordnung nach dem Zweiten Weltkrieg zugrunde liege und die Stabilität sowie den Frieden der Welt aufrechterhalte. Die USA seien selber Nutznießer dieser Weltordnung.

Doch Washington scheine, seit dem Amtsantritt dieser Regierung einen anderen Pfad verfolgen zu wollen: Zugunsten des extremen Egoismus, Protektionismus und Unilateralismus zerstöre die US-Regierung immer wieder ihre Kreditwürdigkeit. In den vergangenen Monaten habe China den USA immer wieder Chancen gegeben, um gleichberechtigt durch Verhandlungen Handelsstreitigkeiten beizulegen. Washington hingegen besäße keine Ehrlichkeit und breche immer wieder seine Versprechen. Die von China angebotenen Chancen lasse Washington einfach verstreichen. Denn Washington denke nur an eine Sache: Die USA wolle Hegemon bleiben und über alles entscheiden können.

Zum Schluss fragt die Kommentatorin: Kann ein Staat, der diese Doktrin verfolge und enorme Unberechenbarkeit verursache, den Weg vor unserer Welt beleuchten?

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